Fahrradfahren: 7 Gründe, warum Du öfter Dein Rad nutzen solltest

Dieser Artikel ist ein Gastbeitrag von Dina Beier. Sie schreibt auf Ihrem Blog richKind über Minimalismus, unkomplizierte vegane Ernährung und Freiheit. Mit ihren Inhalten steht Dina für einen gesunden und nachhaltigen Lebensstil, ganz ohne erhobenen Zeigefinger und Panikmache.

Ich lebe minimalistisch. Für mich bedeutet Minimalismus möglichst frei, unkompliziert und selbstbestimmt zu leben. Neben dem zu Fuß gehen ist das Radfahren Minimalismus pur: Es integriert Sport einfach in Deinen Alltag, minimiert Stress und schont Deinen Geldbeutel. Aber das ist noch längst nicht alles – in diesem Artikel erfährst Du weitere Vorteile, die Radfahren für Dich hat.

1. Radfahren hält fit & gesund – ganz ohne Fitnessstudio

Schnapp Dir den Drahtesel und ersetze damit die S-Bahn auf dem täglichen Weg zur Arbeit. Das hält fit, beugt Herzkrankheiten vor und wirkt sich positiv auf Deine mentale Gesundheit aus. Dabei ist die Bewegung besonders gelenkschonend: Etwa zwei Drittel des Körpergewichts werden allein vom Sattel getragen. Und das Beste: Durch die Bewegung an der frischen Luft werden Stresshormone beseitigt und Glückshormone ausgeschüttet. Du brauchst also gar keine teuren Spa-Behandlungen, um runterzukommen. Oft reicht der Heimweg auf dem Rad schon völlig aus. Gesundheit ist wichtigstes Kapital, in welches wir auf einfache und minimalistische Art und Weise investieren können: frische Lebensmittel und regelmäßige Bewegung. Das geht ganz unkompliziert, ohne viel Equipment und ohne Fitnessstudio, mit dem eigenen Fahrrad. Fahrrad fahren ist Minimalismus leicht gemacht.

2. Mit dem Rad schneller durch den Berufsverkehr

Wer kennt es nicht? Sich morgens durch den Berufsverkehr zur Arbeit zu quälen ist nicht nur eine Strapaze für Stadt und Umwelt, sondern auch für die eigene Befindlichkeit. Man hangelt sich von roter Ampel zu Ampel, hört Beiträge im Radio, die einen weder interessieren noch irgendwie weiterbringen und hängt den eigenen Gedanken ziellos nach. Und auch beim Pendeln mit den öffentlichen Verkehrsmitteln sieht es nicht anders aus. Die meiste Zeit verbringt man wartend am Gleis, lässt sich dann doch zu einem nach Pappe schmeckenden Coffee-To-Go mit süßem Stückchen verleiten und fragt sich, welchen Mehrwert das alles eigentlich hat.

Fährt man dagegen mit dem Fahrrad zur Arbeit, lässt sich all das schnell vergessen. Beim Fahrradfahren schlängelst Du Dich an langen Staus vorbei, musst auf keine verspätete S-Bahn warten und kannst direkt von der eigenen Haustür losradeln, durchtreten, und entspannt ankommen – und das mit den einfachsten Mitteln. Das hat auch eine Studie bewiesen: Mitarbeiter, die morgens mit dem Rad ankommen, arbeiten den Tag über produktiver. Fahrrad fahren wirkt sich dadurch nicht nur positiv auf Deine Stimmung, sondern auch auf die deines Chefs aus.

3. Umgebung kennenlernen – einfach und unkompliziert

Im Auto sitzend nimmt man die Umgebung nur eingeschränkt wahr. Oft besteht sie lediglich aus Ampeln, Straßenschildern und weiteren Autos. Beim Fahrradfahren lässt sich die Umgebung allerdings ganz anders wahrnehmen.

Fahr doch beispielsweise einmal weiter aus der Stadt, um dem Alltag zu entfliehen. Mit dem Fahrrad ändert sich die Perspektive schlagartig: Du entdeckst Neues, nimmst die Natur mit ihren Farben und Formen intensiver wahr. Packe ein paar einfache Leckerbissen ein, eine Flasche Wasser und eine Decke für dein kleines, minimalistisches Abenteuer in der Natur. Mehr braucht es nicht, um dem städtischen Wahnsinn für ein paar Stunden zu entfliehen und durchzuatmen, frei zu sein.

Das ist Minimalismus: das Leben bewusst wahrnehmen. Ohne Spontankäufe, Geldsorgen und Stress.

4. Gutes tun für die Umwelt

Fahrrad fahren ist zu 100% emissionsfrei. Klar, auch für die Produktion der Räder müssen Rohstoffe aufgewandt werden. Für ein Rad werden etwa 5.000 Liter Wasser benötigt. Für die Produktion eines Autos bedarf es allerdings 40.000. Hegt und pflegt man das eigene Fahrrad also, bleibt es einem jahrelang erhalten – und ist irgendwann wirklich CO2-neutral. Fahrräder sind zudem deutlich leiser als Autos und verursachen lediglich einen Bruchteil des Verkehrslärms. Das schont nicht nur die eigenen Ohren, sondern die gesamte Natur. Also: Statt Benzin und Diesel lieber Muskelkraft aufwenden, dabei der eigenen Gesundheit und ganz nebenbei noch der Umwelt etwas Gutes tun. Burn fat, not oil!

5. Fahrradfahren bringt Dich mit Gleichgesinnten zusammen

Das Schönste am Fahrradfahren: Es ist sozial und bringt Dich mit all jenen zusammen, die ähnlich denken. Ob kurzer Plausch an der roten Ampel oder spontane Zusammenkunft am „Fahrradparkplatz“: Auch auf gemeinsamen Radtouren lassen sich Stadt und Umgebung einfach erkunden. Forme echte Freundschaften mit Gleichgesinnten und lernt Euch auf minimalistische Art und Weise kennen.

6. Fahrrad fahren spart Platz

Hast Du mal überlegt, wie viele Fahrräder auf einem Parkplatz parken könnten? Etwa 8 Fahrräder passen im Schnitt auf einen regulären Autoparkplatz. Der Griff zum Rad ist somit auch Bekenntnis zu einer effizienteren Nutzung unserer Verkehrsflächen. Auch im privaten Bereich sind Fahrräder echte „Platzwunder“. Keine Lust auf die alltägliche Parkplatzjagd nach Feierabend? Ein Fahrrad lässt sich praktisch überall abstellen! Mit dem Fahrrad verabschiedest Du Dich von überflüssigen Anhängseln wie Garage und Stellplatz. Und auch in der Wohnung sind Falträder beispielsweise kleine Helferlein, was die Platzaufteilung in der engen Stadtwohnung angeht: eingeklappt lassen sie sich problemlos im Schrank verstauen.

7. …und Geld

Klar, auch ein Fahrrad muss erst einmal angeschafft werden, doch nach Anschaffung verursacht es lediglich geringe Kosten. Der Schlauch möchte das ein oder andere Mal ausgetauscht, die Kette mal nachgezogen werden. Die Nutzungskosten belaufen sich allerdings pro gefahrenen Kilometer auf etwa 20 Cent. Beim Auto liegen die Kosten bei etwa 60 Cent. Oder anders gerechnet: Ein gutes Fahrrad gibt es bereits ab 500€. Das hält mindestens 5 Jahre, je nachdem wie intensiv es gefahren und gepflegt wird. Eine Jahreskarte für die öffentlichen Verkehrsmittel liegt ohne Vergünstigung bei etwa 1500€. Und ein Auto…kostet knapp 4.000€ im Jahr. Das einfachste, minimalistischste Fortbewegungsmittel ist zudem auch das günstigste.

Das Fahrrad erlaubt Dir, gesund in Bewegung zu sein, Deinen Beitrag zur Umwelt zu leisten, Gleichgesinnte zu treffen. Das Fahrrad erlaubt Dir, freier zu sein.

Also: Burn fat, not oil.

Liebe Dina, vielen herzlichen Dank für Deinen tollen Gastartikel.

Um keine (Gast-)Artikel zu verpassen, kannst Du Dich hier mit mir verbinden: Newsletter, RSS-Feed, Twitter, Facebook oder Telegram

Ein besonderes Herzbankerl in Schönwald (Oberfranken)

Neulich waren wir, meine Nichte Delia, Hündin Zara und ich, auf einer Gassi-Runde unterwegs, als wir an diesem schönen Herzbankerl vorbei gingen. Diese Sitzbank befindet sich im nördlichen Rand des Ortes und am Fuße des Frankenwalds. Am daneben stehenden Baum sind wundervolle und weise Sprüche angebracht, die mir sofort aufgefallen waren und ich gerne mit Dir teilen möchte.

Gehe Deinen eigenen Weg

Glaube an Dich

Folge Deinem Herzen

Sei mutig und trau Dich

Genieße den Moment

Tanze im Regen

Zähle die Sterne

Sei glücklich

Entdecke die Welt

Sei immer Du selbst

Tu was Dich glücklich macht

Sei einzigartig

Höre niemals auf zu träumen

Lebe Dein Leben

Irgendwie passt es zur aktuellen Situation, denn es ist gar nicht lange her, als ich die Entscheidung getroffen habe, nach Oberfranken zurückzukehren. In dieser Region habe ich einen Teil meiner Kindheit verbracht, bevor ich im Jahr 2000 nach Hannover umgezogen war.

Ich freue mich sehr auf die baldige Rückkehr in die Nähe der Familie, auf die spannende Lebenszeit sowie alle einhergehende Herausforderungen.

In diesem schönen Ort Schönwald steht dieses Holzbankerl, wo für mich nicht nur ein Neuanfang sondern bald ein neuer Lebensabschnitt beginnt.

Ich empfehle Dir einen Ausflug nach Schönwald, um nicht nur dieses Herzbankerl sondern auch den Naturpark des Fichtelgebirge kennenzulernen oder weiter zu erkunden. In diesem Ort und in direkter Nähe gibt es eine schöne Ferienwohnung, die von meiner Schwester Oxana angeboten wird. Ein herzlicher Empfang ist garantiert! Ein weiterer schneller Kontakt ist ebenfalls über eBay-K. möglich.

Von hier aus hast Du einen guten Startpunkt, um Dich in einer traumhaften Natur des gesamten Fichtelgebirges aufzuhalten. Egal ob für nur einen Tag oder gar eine Urlaubswoche, es wird Dir ganz sicher gefallen!

Ich kenne bereits einen schönen und gut ausgeschilderten Rad- und Wanderweg, der von Schönwald bis nach Weißenstadt führt. Von dort aus ist ein Aufstieg auf den Ochsenkopf (1024 m ü. NHN) oder den Schneeberg (1051 m ü. NHN) nicht nur möglich sondern innerhalb weniger Stunden vollbracht. Soll es etwas näher sein? Sehenswert ist auch der nur etwa 4,5 km entfernte Große Kornberg (827 m ü. NHN), der nördlichste Eckpfeiler des Fichtelbergs.

Du kannst Dich gerne bei mir melden oder die Familie Garder – vor oder während des Aufenthalts – nach weiteren Empfehlungen fragen. Wir würden uns freuen!

Bikepacking – Packliste für Deine minimalistische Radreise

Vor genau zwei Jahren bereitete ich mich auf meine erste Europa-Radreise vor und stellte mir die wichtigste Frage. „Welche Sachen benötige ich für eine mehrmonatige Radreise und was davon ist überhaupt unverzichtbar?“ Ich hatte nicht viel Zeit für diese Vorbereitung, also packte ich so zusammen, wie es im damaligen Moment richtig erschien, und fuhr los.

Auf der Europa-Radreise im Sommer 2018, mit 136 Liter an Taschenvolumen und etwa 14,5 Kilogramm an Gesamtausrüstung (ohne Lebensmittel).

Schon während dieser Reise stand für mich fest, dass ich das nächstes Mal mit weniger Taschen und somit mit weniger Gewicht unterwegs sein werde.

Letztes Jahr entdeckte ich das Bikepacking und wollte es unbedingt auf dem anstehenden Alpencross anwenden. Es ist eine deutlich größere Reduzierung an Gegenständen. Deshalb gilt bei Radreisen jeglicher Art und Dauer nunmehr; noch weniger ist noch mehr. Probiere Du es auch unbedingt aus!

Selbst wenn Minimalismus für Dich nicht unbedingt ein Begriff und eine Lebenseinstellung ist, wirst Du vielleicht bereits einige Ideen haben oder schon in der Vorbereitung Deiner mehrtägigen Radtour oder gar mehrmonatigen Radreise sein.

In diesem Beitrag zeige ich Dir meine Packliste aus der letztmaligen Sommerreise im Jahr 2019. Ich war mit einem Mountainbike drei Wochen lang in den Alpen unterwegs und war glücklich darüber, dieses Mal deutlich weniger Gepäck – weniger Ballast – dabei zu haben. Das nächste Mal ist sicherlich noch etwas weniger dabei. Die Listen werde ich selbstverständlich aktualisiert halten.

Zu der nachfolgenden Auflistung sei noch gesagt, dass mir die Menge der Gegenstände weiterhin wichtiger ist als das Gewicht, daher wurden keine Einzelgewichte erfasst und aufgelistet. Ebenso finden sich keine Links und Empfehlungen zu Produkten, da dies sehr individuell sein kann. Wenn Du aber mehr Informationen benötigst, kannst Du mich gerne jederzeit fragen.

1. Seat Pack – Satteltasche

In die hintere „Seat Pack – Satteltasche“ verstaut werden eher leichte Sachen, wie zum Beispiel Radbekleidung und wenige weitere Sachen, siehe nachfolgende Liste …
  • 2 Garnituren an Radbekleidung, bestehend aus jeweils einem Radtrikot, einer Radhose (unbedingt mit Polsterhose drunter) und Socken. Ein Garnitur ist für den nächsten Tag als Reserve, damit bereits benutzte Bekleidung nach dem Waschen am Vortag, ausreichend Zeit zum trocken hat.
  • Funktionsshirt/Unterhemd lang (für niedrige Temperaturen)
  • Wanderhose – dient auch als Radhose bei Kälte und Regen (teilbar und vielseitig einsetzbar, besonders in Freizeit)
  • Ein Paar an Socken, jeweils in kurz, lang & warm
  • Sportshirt (für Freizeit und als Reserve)
  • Sport-Fleecepullover (für niedrige Temperaturen und Freizeit)
  • Sporthose kurz (dient auch als Badehose)
  • Zwei Unterwäsche Sport (schnell trocknend)
  • Badetuch, mittelgroß, in einer Hülle (kompakt und schnell trocknend)
  • Sitzunterlage, in einer Hülle (kompakt und leicht)
  • Edelstahlschale (für z.B. Obst und Gemüse)
  • Klappbesteck (Messer/Gabel/Löffel)
  • Rasierer mit einem Ladegerät (möglichst mit einem Akku)

2. Rahmentasche

In die „Rahmentasche“ verstaut werden sollten überwiegend schwere Sachen aber auch die, die schnell mal benötigt werden, wie z.B. ein Kettenschloss oder eine Luftpumpe. Der Schwerpunkt am Fahrrad bleibt günstiger Weise in der Mitte und wirkt sich positiv auf das Fahrverhalten aus.
1. Teil: Sonstige Gegenstände:
  • Badetuch, mittelgroß, in Hülle (kompakt und schnell trocknend) – wenn nicht in der Satteltasche verstaut
  • Sitzunterlage, in Hülle (klein und leicht) – wenn nicht in der Satteltasche verstaut
  • 1-2 Sonnencreme(s) als Spray (leichter und schneller anzuwenden)
  • Zahlen-Vierkantketten-Schloss von Abus (meiner Meinung nach vollkommen ausreichend, so braucht es kein schweres Faltschloss sein)
  • 1-2 Powerbank(s) mit Ladekabel(n)
  • Shampoo
  • Aleppo-Seife (dient auch zur Verwendung als Waschmittel)
  • Stativ für eine Kamera (kompakt, leicht und mit flexiblen Beinen)
2. Teil: Ersatzteile und Werkzeug:
  • Multitool mit Kettennieter (unbedingt, wenn die Kette reißt)
  • Weitere Inbusschlüssel und evtl. weiteres Werkzeug (um ein Kettenblatt an der Kurbel zu wechseln)
  • Kettenblatt, bei 3-Fach Kurbel (Immer das Kettenblatt mit dem höchsten Verschleiß)
  • Kleine Zange (um z.B. Bremsbeläge zu tauschen oder Kabelbinder zu kürzen)
  • Luftpumpe (für mehrere Ventile geeignet, falls mal unterwegs ein Schlauch auf eine andere Ventilart gewechselt wird)
  • 1-2 Sets an Bremsbeläge
  • Flickzeug mit Reifenhebern
  • Reifenheber in Reserve (falls welche brechen oder verloren gehen)
  • Ersatzschlauch (unbedingt, da ein geplatzter Schlauch nicht geflickt werden kann)
  • SPD Platte(n) mit Schrauben, für Klickschuhe (kann mal verloren gehen)
  • 2-3 Kettenschlösser (sehr wichtig, wenn unterwegs die Kette reißt)
  • 5 Kabelbinder (haben sich immer wieder auf Reisen bewährt)

3. Handlebar Pack – Lenkertasche

In die „Handlebar Pack – Lenkertasche“ kommen nur wenige aber wichtige Sachen, wie zum Beispiel ein Zelt.
  • Trekking-Zelt für 1-2 Person(en) (mittig der Tasche platziert)
Geheimtipp: Ich verwende das Trekking-Zelt Trek 900 von Decathlon. Mit einem Gesamtgewicht von 1,3 kg, kompakt und komprimierbar in einer 4,2-l-Hülle, mit Maße: 39 × 11 × 10 cm, passt es perfekt in die Lenkertasche. Zudem liegt der Preis deutlich unter gewöhnlichen Trekking-Zelten.
  • Schlafsack (seitlich der Tasche platziert)
  • Schlafsack Inlett (für kältere Nächte)
  • Camping-Kissen, aufblasbar (im Zwischenspalt vom Zelt zur Tasche, platziert)
  • Luftmatratze, aufblasbar (leicht und kompakt, um das verpackte Zelt gewickelt)
  • Haferflocken und Trockenfrüchte (seitlich der Tasche platziert)

Anmerkung: Werden diese Sachen so verstaut, ergibt sich eine angenehme Länge der Tasche und nichts ist gequetscht oder steht über. Die Haferflocken und Datteln sind bei mir immer dabei, als Reserve und gesicherte Versorgung für Tage, wenn kein Einkauf möglich sein sollte.

Das Gesamtgewicht der drei Taschen, mit samt dem aufgelisteten Inhalt, liegt bei etwa 6,5 kg.

4. RUCKSACK und SONSTIGES

Auf dem Münsterplatz in Konstanz. Im Hintergrund ist die Kirche Konstanzer Münster. In den letzten Tagen des Alpencross umrundete ich den Bodensee.

In einem kleinen 12 L Rucksack bewahre ich die wichtigsten und wertvollsten Sachen auf. Der restliche freie Platz ist für Verpflegung unterwegs und einen späteren Einkauf, bevor es zu einem Campingplatz geht. Außerdem ist der Rucksack immer bei mir und ich habe keine Sorge um möglichen Diebstahl anderer Gegenstände.

  • Portemonnaie (immer etwas Bargeld in einem Zwischenfach für Notfälle)
  • Digitalkamera, kompakt und handlich (eine Sony RX 100 M3 mit Case)
  • Vaude Jacke (wasserdicht, federleicht und kompakt) – schnell griffbereit bei schnellen und langen Abfahrten in den Pässen
  • Zweites Paar an Fahrradhandschuhen (lang oder kurz, je nach aktueller Verwendung, immer griffbereit)
  • Helmüberzug (bei Regen)
  • Unterziehmütze (bei Temperaturen unter 10° C)
  • Beinlinge (bei Temperaturen unter 5° C)
  • Wechselgläser für Radbrille (passend für Dämmerung oder Dunkelheit)
  • Kopfhöher
  • Notizblock, Kugelschreiber und Bleistift
  • Erste Hilfe Set Traveller, nach DIN 13167
  • Beleuchtungsset, das Highlux 30 von Litecco (leicht, kompakt und mit entsprechenden leicht anzubringenden Halterungen)
  • Taschentücher
  • Bio-Müllbeutel
  • Verpflegung für den Reisetag (Obst, Nüsse & Trockenfrüchte)
5. Ausrüstung am Körper und ebenso wichtig …
  • Robuste Trekking/MTB-Fahrradschuhe (Shimano SH-XM7)

Ich kann diese sehr bequemen Radschuhe sehr empfehlen, da nicht nur wind- und wasserdicht sondern vielseitig anwendbar. In Freizeit und bei Wanderungen (in den Alpen) haben sich diese Schuhe ebenfalls schnell bewährt.

  • Und natürlich ein Fahrradhelm. Versteht sich wegen der Sicherheit, fast schon von selbst.

In einem weiteren Beitrag werde ich Dir mitteilen, welche Technik ich unterwegs für die Navigation verwende. Zudem empfehle ich eine Karten-App, mit der die Routen einfach und schnell unterwegs geplant werden können.

Ich hoffe, dass ich Dir mit diesem Beitrag helfen konnte. Wenn Du Fragen oder weitere Tipps und Tricks hast, so hinterlasse bitte ein Kommentar oder kontaktiere mich per Mail.

60 Zitate von Epikur, dem Meister der Naturlehre, Logik und Ethik

Epikur war ein griechischer Philosoph, Begründer des Epikureismus und der epikureischen Schule, der etwa 341 bis 271 vor Chr. gelebt hat. Da sich Epikur und seine Anhänger häufig in einem Garten versammelten, wird seine Schule nach dem griechischen Wort für Garten (κῆπος) auch Kepos genannt.

In einem Garten zu Athen kündete Epikur Freunden und Schülern die frohe Botschaft, dass der Mensch ein Recht habe, glücklich zu sein, und dass es zu den Pflichten eines Mannes gehöre, dieses Recht sein eigen zu machen. Eine Weisheit floss von den Lippen des Philosophen, der den Körper schön und gesund, den Geist frisch und duldsam, die Seele aber gut haben wollte. In den menschlichen Fähigkeiten sah er nur Mittel, den Reichtum dieser Erde zu genießen und die Waffen des Leides von sich abzuwehren.

Kein Widerspruch und kein Streit störte die heiteren Gelage der Freunde, denn im Gegensatz zu allen anderen Bekenntnissen der Philosophie und Religion spalteten sich die Junger des Gartens niemals in Sekten, sondern hielten stetes Gebote fest: das Schöne in Frieden zu genießen und Andersdenkende ohne Bekehrungsversuch bei ihrem Glaube zu lassen.

Die höchste Stufe der Weisheit ist innere Ruhe, deren der Mensch durch lange Arbeit an sich und durch tiefes Nachdenken über seine Anlagen teilhaftig wird. Mit den nachfolgenden Zitaten kann jeder wunderbar in sich kehren. 

„So halten wir die Genügsamkeit für ein großes Glück, nicht, weil wir uns beständig mit wenigem begnügen wollen, sondern damit wir froh bleiben, wenn nur weniges vorhanden ist, in der sicheren Überzeugung, dass dem der Überfluss am besten schmeckt, der seiner am wenigsten bedarf.“ Epikur

„Wer sich Weisheit erwirbt, hat ein Gut, das er nie verlieren kann.“ Epikur

„Ich will dir ein unschuldiges Sympathiemittel verraten: Liebe erst selbst, und Du wirst schon wieder geliebt werden. Ein Epikureer zu Epikur

„Die schönste Frucht der Gerechtigkeit ist Seelenfrieden.“ Epikur

„Wenn der Gott den Gebeten der Menschen entsprechen würde, dann wären schon längst alle Menschen zugrunde gegangen, weil sie unablässig viel Schlimmes gegeneinander erbitten.“ Epikur

„Hört niemals auf über das Wesen meiner Lehren nachzudenken, ob ihr allein seid oder mit einem gleichgestimmten Freund. Dann gewinnt ihr ruhigen Schlaf und könnt euch in Ruhe an eurer Fähigkeit erfreuten. Wer so weit gekommen ist, lebt wie ein Gott unter den Sterblichen.“ Epikur

„Der Freund wird für den Freund das Leben lassen, ohne mit der Wimper zu zucken, wenn dieses Opfer wahren Nutzen bringt.“ Epikur

„Nichts genügt dem, für den genug zu wenig ist.“ Epikur

„Der Tod ist gut, wie das Leben gut ist, denn es gibt ihn nicht, solange man empfindet, und wenn er eintritt, empfindet man nicht mehr.“ Epikur

„Schlimm ist der Zwang, doch es gibt keinen Zwang, unter Zwang zu leben.“ Epikur

„Wer den Frieden der Seele hat, beunruhigt weder sich selbst noch einen anderen. Epikur

„Die Kriterien der Wahrheit sind die Sinne, die Begriffe und die Gefühle.“ Epikur

„Aus Angst, mit Wenigem auskommen zu müssen, lässt sich der Durchschnittsmensch zu Taten hinreißen, die seine Angst erst recht vermehren.“ Epikur

„Das vollkommen glückliche, wenige Wesen tut weder selbst Arbeit noch bürdet es anderen solche auf. Deshalb ist es weder für Zorn noch für Gunst empfänglich, denn beide Eigenschaften sind Zeichen der Schwäche. Das Vorhandensein der Gottheit lässt die Vernunft erkennen, aber die Menschen haben vielerlei Götter erfunden und ihnen die eigenen Leidenschaften angedichtet, das heißt, sie haben nach ihrem Ebenbild Götter erschaffen.“ Epikur

„Wer Furcht verbreitet, ist selbst nicht ohne Furcht.“ Epikur

„Bei den meisten Menschen ist die Ruhe Lähmung, die Bewegung Tollheit.“ Epikur

„Der Tod ist uns gleichgültig, denn das Aufgelöste hat kein Gefühl, und wo kein Gefühl mehr besteht, endet alles.“ Epikur

„Der Anfang des Heils ist die Kenntnis des Fehlers.“ Epikur

„Die äußerste Grenze aller Lebensfreude ist Freiheit von allem Schmerz, denn wo eine Kraft wahre Lebensfreude erzeugt, findet weder Schmerz noch Missvergnügen Raum, solange diese Kraft am Werke ist.Epikur

„Der Anfang eines schönen Lebens und höchster Reichtum ist die Weisheit. Daher ist auch Weisheit die wertvollste Frucht aller Philosophie.“ Epikur

„Nicht jeder Schmerz hat seinen Sitz im Körper. Der heftigste Schmerz hat die kürzeste Dauer, so wie auch die höchste körperliche Lust nicht lange währt. Nach schwerer Krankheit überwiegt die Freude über die zurückkehrende Gesundheit die Erinnerung an die ausgestandenen Qualen.“ Epikur

„Reich ist man nicht durch das, was man besitzt, sondern mehr noch durch das, was man mit Würde zu entbehren weiß.“ Epikur

„Niemand kann angenehm leben, der nicht klug, anständig und gerecht ist, aber niemand kann klug, anständig und gerecht sein, ohne angenehm zu leben. Wem also Klugheit, Anstand und Gerechtigkeit fehlen, dessen Leben kann auch nicht angenehm verlaufen.“ Epikur

„Tue nichts im Leben, was dir Angst machen muss, wenn es dein Nächster bemerkt.“ Epikur

„Die Lust ist Ursprung und Ziel des glücklichen Lebens.“ Epikur

„Der Reichtum der Natur ist beschränkt und leicht zu erwerben; der Reichtum des äußeren Scheins schweift ins Unendliche.“ Epikur

„Wie die Heilkunst keinerlei Nutzen hat, wenn sie nicht die Krankheiten der Körper vertreibt, so auch nicht die Philosophie, wenn sie nicht das Leiden der Seele vertreibt.“ Epikur

„Lebe heute, vergiss die Sorgen der Vergangenheit.“ Epikur

„Nur selten scheint dem Weisen die Sonne des Glücks. Er geht seinen Weg, indem er lebenslang der Stimme der Natur gehorcht und alles, soweit es in seiner Macht steht, nach ihren Vorschriften einrichtet. “ Epikur

„Die schönste Frucht der Gerechtigkeit ist Seelenfrieden.“ Epikur

„Der Gerechte ist immer heiter und ruhig, der Ungerechten plagt innere Unruhe.“ Epikur

„Das höchste Maß innerer Freuden ist erreicht, sobald alle Vorstellung erkannt und vertrieben sind, die unsere Seele mit Furcht erfüllen.“ Epikur

„Es gibt auch in der Schlichtheit eine Vornehmheit. Wer sie nicht beachtet, erleidet ähnliches wie jener, der in die Grenzenlosigkeit des Genusses verfällt.“ Epikur

„Nicht die Dinge selbst, sondern nur unsere Vorstellungen darüber machen uns glücklich oder unglücklich.“ Epikur

„Unendliche Dauer gewährt keine größeren Freuden als ein beschränktes Zeitmaß, wenn die Vernunft die Grenzen gezogen hat.“ Epikur

„Die Menschen werden nicht durch die Dinge, die passieren, beunruhigt, sondern durch die Gedanken darüber.“ Epikur

„Die schönste Frucht der Selbstgenügsamkeit ist Freiheit.“ Epikur

„Wenn der Verstand durch Schlüsse Ziel und Grenze alles Körperlichen findet und alle Furcht vor Überirdischem verbannt, so ist der Grund zu einem vollkommenen Leben gelegt, zu dessen Fortdauer das Verlangen schwindet. Wir bleiben heiter, selbst wenn uns die Umstände zwingen, aus dem Leben zu scheiden, denn man verlässt es gleichgültig, weil man es sich nicht als unendlich vorgestellt hat.“ Epikur

„Die Menschen glauben im allgemeinen gern, was sie wünschen.“ Epikur

„Es ist sinnlos, von den Göttern zu fordern, was man selber zu leisten vermag.“ Epikur

„Wer die Grenzen des Lebens kennt, weiß auch, wie leicht es ist, das schmerzliche Gefühl des Begehrens zu entfernen und dadurch seine Tage heiter zu stimmen. Dazu bedarf es keines großen Aufwandes, der immer nur Neider erweckt.“ Epikur

„Die Wahrheit siegt durch sich selbst. Eine Lüge braucht stets einen Komplizen.“ Epikur

„Man muss immer sein Augemerk auf das Ziel richten und alle Ansichten auf diesen Zweck hin prüfen. Sonst bleibt Verwirrung und Unruhe unser Teil.“ Epikur

„Von allen Dingen, die das Glück des Lebens ausmachen, schenkt die Freundschaft uns den größten Reichtum.“ Epikur

„Solange du nicht deine gesamten Handlungen mit den Geboten der Natur in Einklang bringst, sondern vielmehr deine Begierden und deinen Hass von der Natur abkehrst, werden deine Handlungen mit der Vernunft in Widerspruch stehen.“ Epikur

„Wer des folgenden Tages am wenigsten bedarf, begrüßt ihn am freudigsten.“ Epikur

„Von allen Gütern, mit denen ein Weiser die Glückseligkeit seines Lebens vorbereitet, ist das größte die Freundschaft. Man kann ganz gewiss annehmen, dass durch Freundschaft das ganze Leben sichergestellt ist.“ Epikur

„Wenn du einen Menschen glücklich machen willst, dann füge nichts seinen Reichtümern hinzu sondern nimm ihm einige von seinen Wünschen.“ Epikur

„Ein einziger Grundsatz wird dir Mut geben, nämlich der Grundsatz, dass kein Übel ewig währt, ja nicht einmal sehr lange dauern kann.“ Epikur

„Wer in sich selber Frieden hat, schafft weder sich noch anderen Unruh.“ Epikur

„Für uns bedeutet Freude: keine Schmerzen haben im körperlichen Bereich und im seelischen Bereich keine Unruhe verspüren.“ Epikur

„Einige unserer Begierden sind natürlich und notwendig, andere natürlich und nicht notwendig, eine dritte Art ist aber weder natürlich noch notwendig, sondern entstammt leerer Einbildung. Natürlich und notwendig sind solche, deren Befriedigung ein schmerzliches Gefühl endet, wie der Trank den Durst löscht. Natürlich und nicht notwendig sind Freuden, die dem feinen Geschmack genügen, wie zum Beispiel köstliche Speisen nicht nur den Hunger stillen, sondern auch den Gaumen kitzeln. Weder natürlich noch notwendig sind alle übrigen Begierden, wie der Ehrgeiz nach Macht oder die Sucht nach Ruhm, die durch Aufstellen eines Denkmals Frieden findet.“ Epikur

„Es gibt nur einen Weg zum Glück und der bedeutet, aufzuhören mit der Sorge um Dinge, die jenseits der Grenzen unseres Einflussvermögens liegen.“ Epikur

„Zieh dich dann vor allem in dich selbst zurück, wenn du gezwungen bist, unter vielen Menschen zu sein.“ Epikur

„Begierden, deren Erfüllung kein unangenehmes Gefühl verdrängt, sind keineswegs unter die notwendigen zu rechnen. Ihre Freuden verfliegen um so schneller, je schwerer sie zu erlangen sind, und je mehr üble Folgen sie zeitigen.“ Epikur

„Kleine Seelen werden durch Erfolge übermütig, durch Misserfolge niedergeschlagen.“ Epikur

„Das beste Zeichen, dass etwas von Natur aus nützlich sei, besteht darin, dass es weder uns selbst noch anderen schadet.“ Epikur

„Der größte Reichtum ist die Selbstgenügsamkeit.“ Epikur

„Wir dürfen nie vergessen, dass die Zukunft zwar gewiss nicht in unsere Hand gegeben ist, dass sie aber ebenso gewiss doch auch nicht ganz außerhalb unserer Macht steht.“ Epikur

„Lebt wohl und erinnert euch an meine Lehren.“ Epikur

Wenn Du bewusster einkaufst, konsumierst Du weniger

Du hast mehr eingekauft und bezahlt, als zunächst geplant? Bei einem Angebot zugegriffen oder spontant ein Einkaufszentrum besucht?

Über die Notwendigkeit heraus – im Fluss des Konsumwahns – mehr Ausgaben, statt Geld für das Wichtigste und sinnvolle Rücklage zu haben. Wenn Du aber mit Geld bewusster umgehen lernst, lassen sich unnötige Ausgaben vermeiden. Daraus folgend, weniger Dinge haben zu wollen und weniger Besitz zu haben. Eines der Vorteile vom Minimalismus. Bitte denke stets daran, dass all jene Gegenstände nach Deiner Aufmerksamkeit und nach Deiner Lebenszeit verlangen.

Wir denken selten an das, was wir haben, aber immer an das, was uns fehlt. Arthur Schopenhauer

Überlege zunächst, ob ein Einkauf notwendig oder wirklich sinnvoll ist

Ein über die Werbung wahrgenommenes Produkt, welches Dir nicht mehr aus dem Kopf geht. Und ein Gefühl, etwas möglichst bald und ebenfalls besitzen zu wollen. Hier entsteht bereits diese Begierde, die Deine Vernunft überlisten möchte. Eine gewollte Absicht der Werbung!

Entscheide Dich für die Notwendigkeit und nicht für die Begierde. Früher oder später wirst Du erkennen, dass es richtig war, etwas zu warten oder sich dagegen zu entscheiden.

Plane den Einkauf, erstelle eine Einkaufsliste

Schon am Vortag kannst Du zunächst nachsehen, was noch alles an Lebensmitteln da ist. Überlege Dir die Mahlzeiten für die nächsten eins bis zwei Tage oder Du weißt es bereits schon. Hat noch wer anderes einen Wunsch? Am Ende wirst Du wissen, was genau benötigt wird.

Auch während des Einkaufs solltest Du Dir immer wieder die Frage stellen: Benötige(n) ich/wir es wirklich? Damit wird das Risiko reduziert, zu viele (unnötige) Dinge zu konsumieren und immer wieder verdorbene Lebensmittel wegzuwerfen.

Uns sollte stets bewusst sein, dass anderswo Unmengen Lebensmittel weggeworfen werden und ein großer Teil der Weltbevölkerung hungert. Du wirst ein Vorbild für die Mitmenschen und kannst Dein Wissen ebenfalls weitergeben. Wir alle lernen voneinander!

Halte Dich beim Einkauf eher zurück

Überall sehen wir Werbung und Schnäppchen, die uns zu Spontankäufen verleiten sollen. Du brauchst diese (reduzierte) Winterjacke? Dann spricht nichts dagegen. Halte Dich ansonsten mehr nach Deiner Einkaufsliste oder der inneren Haltung gegenüber zu viel Konsum.

Wenn ich während des Einkaufs frische Himbeeren sehe und Appetit bekomme, halte ich mich nicht zurück. Denn dieses gesunde Lebensmittel ist gut für meine Gesundheit und schadet nicht der Umwelt. Gibt es auf dem Heimweg ein schönes Plätzchen, esse ich die Himbeeren schon dort und erfreue mich an dem tollen Geschmack. 😊

Verwende möglichst nur Bargeld

Wenn wir Lebensmittel und sonstige Dinge mit Bargeld bezahlen, erkennen wir mehr von dessen Wert und den eigenen hohen Aufwand, dieses Geld zuvor verdient zu haben. Damit wird die Freude höher ausfallen, das Gekaufte mehr geschätzt und möglichst lange gepflegt.

Mit einem angesetzten Budget hast Du eine bedachte Zurückhaltung. Bei Zahlungen mit einer Bankkarte hingegen, wird eher mehr Freiheit durch diese einfache Möglichkeit verspürt, insbesondere bei mittlerweile schnell zu erhaltenden Konsumkrediten oder 0% Finanzierungen. Wähle diese Optionen nur im allernötigsten Fall.

Qualität vor Quantität

Entscheide Dich möglichst oft für Lebensmittel in Bio-Qualität und aus der Region. Alle sonstige Dinge, wenn möglich, in etwas besserer Qualität. Erkennbar am Preis sowie dem Produktionsland (made in Japan, Taiwan etc.). Ich kaufe und besitze lieber weniger dafür aber alles in besserer Qualität. Am Ende spart man womöglich Zeit und Geld, weil die Gegenstände länger im Besitz bleiben.

Frische Lebensmittel und Gerichte, statt Fertigprodukte

Wenn Du mehr frisches Obst und Gemüse einkaufst, statt Fleisch(-Produkte), Käse, Fertignahrung und Fertigprodukte, sparst Du nicht nur Geld, sondern führst Deinem Körper mehr nahrhafte und gesunde Nahrung zu. Deine Gesundheit ist wichtiger als irgendein Gegenstand.

Gebraucht statt Neu, oder ausgeliehen

Baum Kauf von gebrauchter Ware spart Du viel Geld. Denn der Wertverlust von einem neuen Gegenstand ist enorm hoch. Der Wertverlust eines gebrauchten Gegenstands hingegen deutlich geringer und wird zudem weiter verwendet, statt im Müll zu landen.

Reparieren statt wegwerfen

Manchmal lohnt sich ein Reparaturversuch, mit einer Recherche oder Hilfestellung von jemandem, der sich damit auskennt. Ich habe kürzlich meine Technics Stereoanlage aus dem Jahr 1998 repariert und war sehr erfreut darüber. Diese Anlage möchte ich nämlich noch möglichst lange Zeit verwenden.

Bezahle nach allen Fixkosten zunächst nur Dich

Mit dem Geldeingang jenes Monats bezahlst Du zunächst die wichtigsten Dinge, wie beispielsweise die Miete mit Nebenkosten und weitere wichtige Nebenkosten (Festnetz, Versicherung…). Einen Teil des Restbetrags überweist Du auf ein Sparkonto. Dies wäre die Zahlung an Dich selbst. Es bleibt lediglich ein restlicher Betrag für Lebensmittel und sonstige wichtige Bedürfnisse, die den aktuellen Monat betreffen. Bei unerwarteter hoher Anschaffung kannst Du auf die Ersparnisse zurückgreifen.

Ein gewisser Teil wird nicht auf jede Person zutreffen können. Dennoch lag es mir am Herzen, Dir meine bisherigen Erfahrungen mitzuteilen. Es sei ebenfalls gesagt, dass ich mich nicht immer zurückhalten kann oder alles richtig mache. Ich versuche es deshalb möglichst bewusst, bedacht und konsequent.

Die praktischen sowie einfachen Tipps helfen Dir hoffentlich, bewusster einzukaufen, besser mit dem Geld umzugehen und dabei nicht nur etwas Sparsamer zu sein, sondern damit die Umwelt mehr zu schonen. Du lebst minimalistischer, ausgeglichener und zufriedener. Weiterhin schaust Du sorgenfreier in die Zukunft und hast mehr Zeit für Dich – für Dein Leben.

Vielen Dank für Deine Lesezeit!

Lass Dich beim Konsum von der Notwendigkeit und nicht von der Begierde leiten

In einer Welt voll Überfluss ist es nicht einfach, einen Überblick zu behalten, das rechte Maß zu finden und möglichst zu halten. Egal wo wir sind, egal was wir tun, um uns herum ist viel zu viel und all das verlangt stetig nach unserer Aufmerksamkeit.

Der bekannte Psychoanalytiker und Sozialpsychologe Erich Fromm (1900 – 1980) beschäftige sich mit dem Konsumieren als psychopathologisches Problem, dem zwanghaften Ausdruck der Gier. Fromm versteht darunter den Drang, immer mehr zu essen, immer mehr zu kaufen, immer mehr zu haben, immer mehr zu benutzen. Den davon betroffenen Menschen bezeichnet er als homo consumens, den das Prinzip des unbegrenzten Konsums als Lebensziel definiert.

„Es scheint so zu sein, indem man etwas in sich hinein nimmt – sei es das Essen oder indem man Dinge kauft – dass man dadurch des Gefühl der Lähmung, der Schwäche, der Leere überwindet und fühlt: Ich bin ja wer, ich hab ja etwas – ich bin nicht nichts. Man füllt sich mit Dingen, um die innere Leere oder vielmehr das Gefühl der inneren Leere zu überwinden. Das ist der passive Mensch, der fühlt, dass er wenig ist, aber wenn er viel hat und benützt, vergessen kann, dass er wenig ist.“ – Erich Fromm

„Die Leidenschaften sind Passivitäten“, sagte Erich Fromm. Aktivität dagegen ist etwas, das die den Menschen innewohnenden Kräfte – vor allem Liebe und Vernunft – zur Entwicklung und Entfaltung bringt.

Was sind die Ursachen und was können wir dagegen tun?

Mit mehr Vernunft zu mehr Aktivität statt Passivität, wenn wir uns nach den Gedanken von Erich Fromm richten. Doch ist es besonders in heutiger Zeit nicht einfacher, sich an ein gesundes Maß zu halten.

Werbung weckt Begierde – und führt zu mehr Konsum

Egal, ob in digitaler Welt oder im analogem Leben, überall findet sich Werbung und es wird immer mehr davon. Die Werbung suggeriert, verspricht und beeinflusst einen Spontankauf oder eine Entscheidung.

Im Übermaß all jenen Dingen, die die Welt zu bieten hat, gelangen wir ins Leere, statt einkehrend ins „Sein“ und in unser „Inneres“. Weniger haben und verlangen – mehr schätzen und geben. Ein hilfreicher Leitsatz fürs Leben.

Mehr Notwendigkeit – weniger Begierde

Alkohol, Zigaretten, Zuckerhaltiges, all jenes, was nicht zu den Grundnahrungsmitteln gehört, ist Genuss. Ein warmes Zuhause und ein gesundes Essen sind Notwendigkeiten. Eine Sammlung an Büchern -als Beispiel für Deine Leidenschaft – ist Genuss und Notwendigkeit. Aber nur, solange Du sie verwendest und daran Freude hast.

Ein Hobby sollte daher bestenfalls nicht als Ballast empfunden werden. Ein kurzzeitiger oder langfristiger Verzicht jederzeit möglich sein. Ein zwanghaftes Verlangen wäre Begierde und man würde immer mehr haben wollen. Du erlebst mehr Freude und Genuss daran, wenn es sich im gesunden Maße hält. Einfach mehr schätzen statt mehr zu begehren.

„Nichts aber kann dir für die Maßhaltung in allen Dingen so nützlich sein als ein häufiges Denken an die Kürze des Menschenlebens  und zugleich an seine Unsicherheit. Was du auch tun magst, bedenke das Ende!“ Erkannte schon Seneca vor rund 2000 Jahren.

Vielen Dank für Deine Aufmerksamkeit!

27 Bücher, die ich 2019 gelesen habe

Bücher müssen mit ebenso viel Überlegung und Zurückhaltung gelesen werden, wie sie geschrieben wurden. Henry David Thoreau (1817 – 1862), US-amer. Philosoph, Naturalist, Schriftsteller und Mystiker

Es gibt unzählige Bücher, die niemals alle gelesen werden können. Das obige Zitat legt nahe, das Lesen durch viel Überlegung und Zurückhaltung intensiver wahrzunehmen und mehr Freude dabei zu empfinden.

Lesen ist Medizin für Seele und Körper, denn es hilft im Alltag und in jeglichen Lebenssituationen. Lesen gibt Dir viel mehr zurück, als Du dir vorstellen kannst, und ist keine Zeitverschwendung.

Du hast nur wenig Zeit zum Lesen? Gestalte deinen Alltag bewusster und minimalistischer. Verzichte auf unnötige Dinge, wie zum Beispiel einen Fernseher. Übe dich im bewussten Umgang mit digitalen Medien sowie sozialen Netzwerken. Lege dein Smartphone öfter für längere Zeit zur Seite oder aktiviere den Flugmodus.

Beim lesen eines Buches halte ich inne und bin geerdet. Ich erweitere oder ändere meine Sichtweise, erhalte neue Denkanstöße und sättige den Wissensdrang. Bücher sind meine Leidenschaft und gehören seit einigen Jahren zum Wachstum meiner Persönlichkeit dazu.

Bücher, die ich 2019 gelesen habe (uneingeschränkte Empfehlung ab 4,5 Sternen)
  1. Leben lernen – ein Leben lang: eine praktische Philosophie – Albert Kitzler (Erscheinungsjahr 2017, meine Bewertung: 5 von 5 Sternen)
  2. Selbstbetrachtungen – Mark Aurel (2016, 5 Sterne)
  3. Denken heilt!: Philosophie für ein gesundes Leben – Albert Kitzler (2016, 5 Sterne)
  4. Das große Buch vom glücklichen Leben – Gesammelte Werke – Seneca (2014, 4,5 Sterne)
  5. Wir fressen uns zu Tode: Das revolutionäre Konzept einer russischen Ärztin für ein langes Leben – Dr. Galina Schatalova (2002, 4,5 Sterne)
  6. Rohkost statt Feuerkost: Wahre Gesundheit durch natürliche Nahrung – Helmut Wandmaker (1996, 4,5 Sterne)
  7. Philosophie der Gesundheit – Dr. Galina Schatalova (2009, 4,5 Sterne)
  8. A Walk in the Woods – Bill Bryson (1996, 4,5 Sterne)
  9. Walden: oder Leben in den Wäldern – Hanry David Thoreau (2016, 4,5 Sterne)
  10. Das kann doch weg!: Das befreiende Gefühl, mit weniger zu leben – Fumio Sasaki (2018, 4,5 Sterne)
  11. Sorge dich nicht – lebe! – Dale Carnegie (2011, 4,5 Sterne)
  12. Kafka am Strand – Haruki Murakami (2017, 4,5 Sterne)
  13. Das wahre Buch vom südlichen Blütenland – Zhuangzi (2016, 4,5 Sterne)
  14. Bushido: Die Seele Japans – Inazo Nitobe (2011, 4,5 Sterne)
  15. Von der Kürze des Lebens – Seneca (2016, 4,5 Sterne)
  16. Von der Lust zu Leben – Epikur (2014, 4,5 Sterne)
  17. Gespräche – Konfuzius (2016, 4,5 Sterne)
  18. Von der Seelenruhe – vom glücklichen Leben – Seneca (2010, 4,5 Sterne)
  19. Jeder ist beziehungsfähig – Stefanie Stahl (2017, 4 Sterne)
  20. Karma – die Gebrauchsanleitung – Aljoscha Long & Ronald Schweppe (2011, 4 Sterne)
  21. 10 Dinge, die jeder von Buddha lernen kann – Thomas Hohensee (2019, 4 Sterne)
  22. 7 Tage grün: Grüne Smoothies und Rohkost – Franziska Schmid (2014, 4 Sterne)
  23. Immer wenn ich den Sinn des Lebens gefunden habe, ist er schon wieder woanders: Philosophie für jeden Tag – Daniel Klein (2016, 4 Sterne)
  24. Auf dem Weg mit dem Inneren Kind. Leben im Einklang mit sich selbst – Peter Bartning (2012, 4 Sterne)
  25. Die High-Carb-Diät – Dr. John A. McDougall (2015, 4 Sterne)
  26. One Week Detox: Der leichte Einstieg in ein gesünderes Leben – Erica Palmcrantz Aziz (2014, 4 Sterne)
  27. Minimalismus als Weg(weiser) zum erfüllten Leben – Jenny Meier (2017, 4 Sterne)

Welche Bücher, die Du in 2019 oder gar früher gelesen hast, möchtest Du vielleicht hier empfehlen?

60 Zitate von Seneca, dem Meister weiser Lebenskunst

Seneca war ein römischer Philosoph, Staatsmann und Schriftsteller, der etwa 1 bis 65 nach Chr. gelebt hat.

In Senecas stoischer Philosophie wird gelehrt, wie all das, was dir im Lebensalltag widerfährt, gemeistert werden kann. Du erfährst, wie du dich zu dir selbst, zu anderen und der Welt verhalten solltest. Mithilfe seiner Philosophie und Lehre kannst Du Dein Leben so gestalten, dass Du es jeden Tag neu lieben und genießen kannst. Die aufgewendete Mühe kommt als neue Energie und Freude zurück.

Seneca gilt als einer der wenigen Philosophen, dessen Lebensschwerpunkt im Praktischen lag. Seine Bücher sind mein Lehrstoff fürs Leben, seine Zitate helfen mir im Alltag.

„Wenn du dich der Natur unterwirfst, wirst du nie arm sein; wenn du dich der Meinung unterwirfst, wirst du nie reich sein.“ Seneca

„Nicht auf die Größe des Vermögens, sondern auf die des Geistes kommt es an.“ Seneca

Zwei Dinge verleihen der Seele am meisten Kraft: Vertrauen auf die Wahrheit und Vertrauen auf sich selbst.“ Seneca

„Dass wir leben, ist unzweifelhaft ein Geschenk der Götter, dass wir gut leben, ein Geschenk der Philosophie. Die Weisheit ist die Lehrerin der Seele. Die Gestaltung des Lebens selbst ist ihre Aufgabe und Kunst. Indes ist es nur das glückliche Leben, auf das sie zählt: dahin führt sie, dahin öffnet sie die Wege.“ Seneca

„Wenn du nur das tun willst, was mit Sicherheit gut ausgehen wird und von dem du die Wahrheit erkannt hast, dann wirst du in deinem Leben auf alles Handeln verzichten müssen.“ Seneca

„Der Weise ist der Meister in der Kunst, die Übel zu bändigen.“ Seneca

„Liebe die Vernunft! Diese Liebe wird dich wappnen auch gegen das Härteste.“ Seneca

„Nichts ist schwieriger für einen überlasteten Menschen, als gut zu leben.“ Seneca

„Das ist die Hauptquelle unserer Fehler, dass wir bei allen unseren Entschließungen das Leben immer nur stückweise in Betracht ziehen, niemals das Ganze.“ Seneca

„Ziehe dich in dich selbst zurück, so viel du kannst; verkehre mit denen, die dich besser machen, und verstatte solchen den Zutritt, die du besser machen kannst.“ Seneca

„Das größte aller Übel ist, aus der Zahl der Lebenden zu scheiden, ehe man stirbt.“Seneca

„Ich will dir ein Liebesmittel zeigen ohne einen Trank, ohne ein Kraut, ohne Spruch irgendeiner Zauberin: Willst du geliebt sein, so liebe.“ Seneca

„Es gibt nur eine Kette, die uns gefesselt hält, nämlich die Liebe zum Leben. Wir dürfen sie nicht von uns weisen, aber wir müssen ihren Druck mindern, damit uns unter dem Druck der Umstände nichts zurückhalte und hindere bereit zu sein, unverzüglich das zu tun, was einmal doch geschehen muss.“ Seneca

„Der Tod ist die Befreiung und das Ende von allen Übeln, über ihn gehen unsere Leiden nicht hinaus; er versetzt uns in jene Ruhe zurück, in der wir lagen, ehe wir geboren wurden.“ Seneca

„Das höchste Gut ist die Harmonie der Seele mit sich selbst.“ Seneca

„Unglücklich ist die Seele, die des Zukünftigen wegen ängstlich ist, und elend ist schon vor dem Elend, wer in Sorgen schwebt, ob das, woran er sich erfreut, ihm auch bis ans Ende verbleiben werde.“ Seneca

„Es gilt, sich von zwei Schwächen zu befreien; von der Furcht vor der Zukunft und von den Erinnerung an vergangenes Leid; das letztere berührt mich nicht mehr, das erst noch nicht.“ Seneca

„Ich halte den nicht für arm, dem das wenige, das er noch übrig hat, genügt.“ Seneca

„Es ist ein Trost für uns Menschen, dass niemand unglücklich ist außer durch eigene Schuld. Gefällt es dir, so lebe; gefällt es dir nicht, so kannst du wieder hingehen, woher du gekommen bist.“ Seneca

„Du wirst aufhören zu fürchten, wenn du aufhörst zu hoffen.“Seneca

„Es gibt keinen größeren Beweis für Geistesgröße, als wenn man sich durch nichts, was einem begegnen kann, in Aufruhr bringen lässt.“ Seneca

„Daher muß man sich durchringen zur Freiheit; diese aber erreicht man durch nichts anderes als durch Gleichgültigkeit gegen das Schicksal.“ Seneca

„Wer die Einsicht besitzt, ist auch maßvoll; wer maßvoll ist, auch gleichmütig; wer gleichmütig ist, lässt sich nicht aus der Ruhe bringen; wer sich nicht aus der Ruhe bringen lässt, ist ohne Kummer; wer ohne Kummer ist, ist glücklich: also ist der Einsichtige glücklich, und die Einsicht reicht aus für ein glückliches Leben!“ Seneca

„Aber wie der Abfall des Laubes kein schwerer Schaden ist, weil es sich wieder ersetzt, so steht es auch mit denen, welche du liebst und in denen du deines Lebens Wonne siehst: ihr Verlust kann wieder ersetzt werden, auch wenn sie nicht abermals geboren werden. Aber es werden nicht dieselben sein. Auch du wirst nicht derselbe sein. Jeder Tag, jede Stunde wendet dich.“ Seneca

„Ich will es dahin bringen, dass jeder einzelne Tag mir wie das ganze Leben erscheine. Ich bin bereit zum Aufbruch, und eben dieser Umstand verhilft mir zum Genusse des Lebens.“ Seneca

„Der größte Verlust für das Leben ist die Verzögerung: sie entzieht uns immer gleich den ersten Tag, sie raubt uns die Gegenwart, während sie Fernliegendes in Aussicht stellt. Das größte Hemmnis des Lebens ist die Erwartung, die sich an das Morgen hängt und das Heute verloren gibt. Jetzt, auf der Stelle, erfasse das Leben! Auf!“ Seneca

„Sieh den Tod als gleichgültig an. Haben wir die Furcht vor ihm überwunden, so gibt es nichts Trauriges mehr.“ Seneca

„Nichts aber kann dir für die Maßhaltung in allen Dingen so nützlich sein als ein häufiges Denken an die Kürze des Menschenlebens  und zugleich an seine Unsicherheit. Was du auch tun magst, bedenke das Ende!“ Seneca

„Wer sich hat, der kann nichts verlieren. Aber wie wenigen ist es beschieden, sich zu haben!“ Seneca

„Kein anderer ist würdig des Gottes als wer den Reichtum als gleichgütig ansieht.“ Seneca

„Wer sich mit der Armut gut zu stellen weiß, ist reich.“ Seneca

„Das beste Vermögensverhältnis ist das, welches weder bis zur Armut herabsinkt, noch weit von Armut entfernt ist.“ Seneca

„Unglücklich ist, wer vor der Zukunft Angst hat.“ Seneca

„Ganz besonders sollte man jedoch die Verdrießlichen meiden, die alles bejammern und denen jeder Anlaß hochwillkommen ist zum Lamentieren.“ Seneca

„Es gibt keinen größeren Beweis für Geistesgröße, als wenn man sich durch nichts, was einem begegnen kann, in Aufruhr bringen lässt.“ Seneca

„Allein der ist weise, dem alles gehört und es zu schützen nicht schwer fällt. Der Weise sagt daher: Das alles ist mein! So kommt es, dass er nichts begehrt, weil alles in ihm ist. So besitzt der Weise im Geiste alles.“ Seneca

„Vor nichts muss man sich mehr hüten, als dass man wie das Herdenvieh den Vorangehenden nachlaufe.“ Seneca

„Arbeite, als wenn du ewig leben würdest. Liebe, als wenn du heute sterben müßtest. “ Seneca

„Nicht auf die Größe des Vermögens, sondern auf die des Geistes kommt es an. “ Seneca

„Wandle festen Schrittes. Willst du dir alles untertan machen, so mache dich selbst der Vernunft untertan; viele wirst du lenken, wenn die Vernunft dich lenkt.“ Seneca

„Auch jetzt will ich dich darauf hinweisen, Krankheiten sind Fehler, die sich fest und dauernd eingenistet haben, wie Habsucht und Ehrgeiz; sie haben sich tief in die Seele eingesenkt und sind nachgerade zu chronischen Fehlhaltungen geworden. Auf den kürzesten Ausdruck gebracht: Krankheit (der Seele) ist die starr festgehaltene irrige Meinung, man müsse mit aller Kraft erstreben, was nur in einem sehr geringen Grade erstrebenswert ist. Oder, wenn du dies vorziehst, wollen wir so definieren: Sein Herz allzu sehr hängen an Dinge, die nur in ganz geringem Maße oder überhaupt nicht erstrebenswert sind, oder auf Dinge großen Wert legen, die nur einen bedingten oder gar keinen Wert haben.“ Seneca

„Das höchste Gut bedarf keiner Nachhilfe von außen. Es wird im Innern gepflegt, es besteht ganz aus sich selbst. Ähnlich steht es mit dem Weisen: er zieht sich in sich selbst zurück, ist mit sich allein.“ Seneca 

„Wir befinden uns in einem lang anhaltenden Heilungsprozess unserer Seele. Da übt der Umgang mit der Menge eine feindliche Wirkung aus: keiner, der uns nicht irgendeine Untugend sei es empföhle oder aufdrängte oder unbemerkt beibrächte. Ich kehre habgierig zurück, ehrgeiziger, genusssüchtiger, ja auch grausamer und unmenschlicher, weil ich unter Menschen war. Ziehe dich also in dich selbst zurück soweit wie möglich.“ Seneca

„Einer großen Seele aber ist es eigentlich, gelassen zu sein und ruhig sowie Ungerechtigkeiten und Beleidigungen aus der Höhe zu betrachten.“ Seneca

„Das Gewissen sei unser Leitstern, das Gerede der Leute kümmere uns nicht bei unserem Tun.“ Seneca

„Ich hasche nach Vergnügen; für wen? Für mich. Ich trage also Sorge für mich. Ich meide den Schwerz; für wen? Für mich. Ich trage also Sorge für mich. Wenn ich alles aus Sorge um mich tue, so steht alles andere hinter dieser Sorge für mich zurück. Diese Sorge wohnt allen Geschöpfe inne, sie wird ihnen nicht erst beigebracht, sie bringen sie mit auf die Welt. Die Natur geleitet ihre jungen Geschöpfe und stößt sie nicht von sich. Und weil der Schutz aus der Nähe der sicherste ist, so hat jeder zunächst für sich selbst Sorge zu tragen.“ Seneca

„Machst du den Dienst am Höheren zu deinem Beruf, dann darfst du rechnen auf eine Fülle von herrlichen Erkenntnissen, auf Liebe und Tugend (Weisheit) und auf Ihre Bestätigung, auf gründliche Abschaffung aller übermäßigen Leidenschaften, auf sichere Kunde über Leben und Sterben, auf diese Seelenruhe.“ Seneca 

„So hat unsere Seele ihre krankhaften Seiten, die geheilt sein wollen. Und die Muße, was gibt sie mir zu tun? Ich heile, was an mir wund ist. Ich empfehle dir die Muße, in der du wichtigere und schönere Dinge treiben sollst als die, von denen du dich getrennt hast.“ Seneca

„So sprich zu anderen, damit du, als Sprechender, es selbst hörest, so schreibe, damit du beim Schreiben es selbst auch lesest, beständig auf deine Besserung bedacht und auf Beschwichtigung der stürmischen Affekte. Richte deinen Wissenstrieb nicht auf das >Mehr< sondern auf das >Besser<.“ Seneca

„Das erste, was wir tun müssen, ist, uns selbst zu prüfen. Vor allem ist es nötig, unsere eigenen Kräfte genau abzuschätzen; denn gewöhnlich überschätzen wir unsere Kraft und kommen zu Fall.“ Seneca

„Denn stärker als alles Schicksal ist der Geist, ist die Seele. Sie selbst lenkt die Dinge und ist so die Ursache zu einem glücklichen oder unglücklichen Leben.“ Seneca

„Ins Innere habe ich alles Gute gelegt; des Glückes nicht zu bedürfen, das ist euer Glück.“ Seneca

„Bilde dir nicht ein, dass je einer glücklich sei, der vom Glück abhängt. Auf brüchigem Grunde steht, wer den Quell seiner Freude in dem hat, was von außen kommt; die Freude wird dahinschwingen, die von außen stammt. Aber was dem Inneren entquollen, das ist treu und fest und nimmt zu und verlässt uns nicht bis ans Ende.“ Seneca

„Glücklich kann derjenige genannt werden, der weder von Begierden, noch von Furcht erregt wird – wohlverstanden dank seiner vernünftigen Einsicht. Denn es gibt kein Glück, das nicht die Furchtlosigkeit zur Voraussetzung hätte.“ Seneca

„Der ist der Glücklichste und der unbedingt sichere Herr seiner selbst, der dem morgenden Tag ohne Bangen entgegensieht. Wer sagen kann: >Ich habe gelebt<, der erhebt sich täglich zu neuem Gewinn.“ Seneca

„Die Heilung der Seele aber, einmal vorgeführt, gilt für immer. Vernimm, was ich unter einer gesunden Seele verstehe: Sie ist mit sich selbst zufrieden, sie hat volles Vertrauen zu sich, sie weiß, dass alle Wünsche der Menschen, dass alle gewährten und erbetenen Wohltaten für das glückliche Leben keine Bedeutung haben.“ Seneca

„Wo ich auch bin, da gehöre ich mir selbst.“ Seneca

„Wer nach Fremden hinschielt, dem gefällt das Seinige nicht.“ Seneca

Wie könnte auch irgend jemand glücklich leben, der immer nur an sich denkt und alles seinem persönlichen Vorteil dienstbar zu machen sucht? Für einen anderen musst du leben, wenn du für dich selbst leben willst. Der Weise ist zur Hilfe für die Gemeinschaft geboren und zum allgemeinen Wohl.“ Seneca

„Wie lange ich lebe, das hängt nicht von mir ab, ob ich aber wirklich lebe, das hängt von mir ab.“ Seneca

„Vergiss die Alten nicht! Nicht nur die leben, können uns helfen, sondern auch, die gelebt haben.“ Seneca 

7 Gründe, die für ein Faltrad sprechen

Es gibt Dinge im Leben, die den Alltag bereichern sowie erleichtern können. Meiner Meinung nach gehört ein Faltrad dazu.

Ein vom Grund auf anders konzipiertes Fahrrad, dass sich wegen seiner besonderen Bauart in eine handliche Form falten lässt. Der größte Unterschied liegt an der Rahmenform und den kleinen Laufrädern. Dadurch ist ein Faltrad im gefalteten Zustand kompakt, leicht und somit ideal fürs Pendeln oder Reisen. Übrigens, ein Faltrad falten dauert i. d. R. keine 30 Sekunden.

Mein Faltrad im gefalteten Zustand

Zwar ist ein Faltrad klein, sind wegen des tief liegenden Gepäckträgers besonders große Zuladungen möglich. Es gibt weiterhin robuste Gepäckträger bis 25 kg im Zubehör.

Mit diesem Tern Faltrad transportierte ich dieses Futonbett problemlos. 🙂

Auf der Suche nach einem vielseitig einsetzbaren Fahrrad für Alltag, Einkauf und Arbeitsweg, bin ich zufällig auf das Faltrad gestoßen. Die Fahrweise war zu Beginn, wie nicht anders erwartet, ungewöhnlich, fährt sich in der Stadt aber sehr spritzig-agil und insgesamt sehr angenehm.

Seit genau zwei Jahren fahre ich ein Faltrad von Tern und bin immer noch begeistert. Ich habe mehrere Fahrräder und wenn ich mich für nur ein Fahrrad entscheiden müsste, dann wäre es ein Faltrad.

1. Kostenlose und problemlose Mitnahme im Bus und in der Bahn

Das Faltrad ist Dein Gepäck. Du benötigst deshalb kein Fahrradticket und bist nicht an einen Zug gebunden.  Ich habe mein Faltrad schon mehrmals sogar direkt an meinem Platz abgestellt, um mir wegen eines möglichen Diebstahls keine Gedanken zu machen. 

2. Vielseitig einsetzbar im Alltag

Mit einem Gepäckträger sowie mehreren Taschen ausgestattet, ideal für Einkauf und sogar Radreisen. Du kannst unterwegs entscheiden, ob ein Teil der Strecke mit den öffentlichen Verkehrsmittel gereist wird. Auch im Alltag, wenn das Wetter umschlägt oder Du keine Kraft und Lust mehr für die restliche Strecke hast, besteht diese Flexibilität.

3. Einfach und schnell faltbar

Du möchtest im Wohnraum, im Restaurant oder im Hotelzimmer abstellen, um vor Wetter oder Diebstahl zu schützen? Kein Problem! Ganz praktisch erweist es sich ebenfalls, wenn Du ein Fahrradschloss vergessen hast. Wie mit einem Koffer durch ein Geschäft gehen zu können und sich keine Sorgen zu machen, bringt weitere Unabhängigkeit. 

4. Kompakte Größe und wenig Gewicht

Angenehm tragbar (gefaltet oder nicht gefaltet) am Körper, besonders auf Treppenstufen oder im Treppenhaus. Da das Tragen mit nur einer Hand möglich ist, bleibt die freie Hand für Dein weiteres Gepäck.

5. Problemlose Mitnahme im Auto oder einem Taxi

Selbst in einem kleinen Kofferraum ist noch ausreichend Platz, somit ist eine Mitnahme meistens möglich und Du hast das Faltrad immer bei Dir. Am Urlaubsort kannst Du das eigene Fahrrad verwenden um die Gegend zu erkunden. Du kannst nicht nur viel Spaß beim Radfahren haben sondern viel mehr am Urlaubsort entdecken. 

6. Spart Zeit und Geld

Wenn Du Dein Auto irgendwo in der Nähe des Ziels abstellst, um Stau, Parkplatzsuche und Parktickets zu vermeiden, kannst Du die restliche Fahrt entspannt mit dem Faltrad absolvieren.

7. Du tust öfter etwas für Deine Gesundheit

Dank des vielfältigen und oftmaligen Einsatzes erhöhst Du den Fitnesslevel, stärkst Deine Gesundheit und schonst dabei die Umwelt.

Nachteile?

Für mich einziger nennenswerter Nachteil, mit einem Faltrad nicht sehr sportlich und schnell unterwegs sein zu können wie mit einem Rennrad.

Mein Faltrad begleitet mich stets im Alltag und bei fast jedem Wetter. 🙂

Mit Spikereifen ist eine Fahrt bei Schnee und Glatteis möglich, wie das Bild beweist und es hat sogar viel Spaß gemacht. 🙂

Wenn Du mehr wissen möchtest oder eine Beratung bei der Wahl eines Faltrads wünschst, schreibe ein Kommentar oder kontaktiere mich. Ich helfe Dir gerne weiter.

Einfach mal offline sein – Minimalismus-Tipp zur Weihnachtszeit

Wie jedes Jahr freuen wir uns auf die besinnlichen Festtage und die Zeit mit unseren Liebsten. Die mittlerweile unverzichtbare Technik und das Internet sind allerdings sehr präsent in unserem Alltag und in Form des Smartphones immer dabei.

Ich habe mir daher vorgenommen, ein zweiwöchiges Digitalfasten auszuprobieren. Spätestens nach dem Verlassen des Zugs und der Ankunft in Oberfranken, wo ich die Weihnachtsferien bei meiner Schwester mit ihrer Familie verbringe, wird das Smartphone ausgeschaltet. Das Notebook möchte ich gelegentlich offline nutzen, um Gedanken und Ideen festzuhalten.

Meine volle Aufmerksamkeit werde ich den Menschen widmen und natürlich der Natur, wo wir planen täglich unterwegs zu sein. Es wird nicht wichtig sein zwischendurch zu erfahren, ob eine Mail eingegangen ist. Wahrscheinlich wird es einzig den Moment geben, in dem ich Freunden und Verwandtschaft Weihnachtsgrüße sende oder einen guten Rutsch wünsche. Dann möchte ich aber wieder in die spannende Offline-Welt zurückkehren. Daher empfehle ich Dir, auf Qualität statt Quantität zu setzen.

Durch Reduzierung des Kommunikationslevels findest Du heraus, dass wir einen Großteil der Informationen im Alltag gar nicht benötigen. Schon mit Deaktivierung des Datenempfangs oder der Benachrichtigungen kann die Ablenkung und Reizüberflutung deutlich reduziert werden. Probiere es aus und teile gerne – nach dem Digitalfasten – Deine Erfahrung mit mir. Ich würde mich freuen.

Diesen Beitrag habe ich auch auf einfachbewusst.de von Christof Herrmann veröffentlich, wo weitere 13 BloggerInnen berichtet haben, wie man achtsam, minimalistisch und stressfrei durch die Weihnachtszeit kommt. Es sind ganz unterschiedliche Texte mit zahlreichen Tipps zum Umsetzen zusammengekommen.