27 Bücher, die ich 2019 gelesen habe

Bücher müssen mit ebenso viel Überlegung und Zurückhaltung gelesen werden, wie sie geschrieben wurden. Henry David Thoreau (1817 – 1862), US-amer. Philosoph, Naturalist, Schriftsteller und Mystiker

Es gibt unzählige Bücher, die niemals alle gelesen werden können. Das obige Zitat legt nahe, das Lesen durch viel Überlegung und Zurückhaltung intensiver wahrzunehmen und mehr Freude dabei zu empfinden.

Lesen ist Medizin für Seele und Körper, denn es hilft im Alltag und in jeglichen Lebenssituationen. Lesen gibt Dir viel mehr zurück, als Du dir vorstellen kannst, und ist keine Zeitverschwendung.

Du hast nur wenig Zeit zum Lesen? Gestalte deinen Alltag bewusster und minimalistischer. Verzichte auf unnötige Dinge, wie zum Beispiel einen Fernseher. Übe dich im bewussten Umgang mit digitalen Medien sowie sozialen Netzwerken. Lege dein Smartphone öfter für längere Zeit zur Seite oder aktiviere den Flugmodus.

Beim lesen eines Buches halte ich inne und bin geerdet. Ich erweitere oder ändere meine Sichtweise, erhalte neue Denkanstöße und sättige den Wissensdrang. Bücher sind meine Leidenschaft und gehören seit einigen Jahren zum Wachstum meiner Persönlichkeit dazu.

Bücher, die ich 2019 gelesen habe (uneingeschränkte Empfehlung ab 4,5 Sternen)
  1. Leben lernen – ein Leben lang: eine praktische Philosophie – Albert Kitzler (Erscheinungsjahr 2017, meine Bewertung: 5 von 5 Sternen)
  2. Selbstbetrachtungen – Mark Aurel (2016, 5 Sterne)
  3. Denken heilt!: Philosophie für ein gesundes Leben – Albert Kitzler (2016, 5 Sterne)
  4. Das große Buch vom glücklichen Leben – Gesammelte Werke – Seneca (2014, 4,5 Sterne)
  5. Wir fressen uns zu Tode: Das revolutionäre Konzept einer russischen Ärztin für ein langes Leben – Dr. Galina Schatalova (2002, 4,5 Sterne)
  6. Rohkost statt Feuerkost: Wahre Gesundheit durch natürliche Nahrung – Helmut Wandmaker (1996, 4,5 Sterne)
  7. Philosophie der Gesundheit – Dr. Galina Schatalova (2009, 4,5 Sterne)
  8. A Walk in the Woods – Bill Bryson (1996, 4,5 Sterne)
  9. Walden: oder Leben in den Wäldern – Hanry David Thoreau (2016, 4,5 Sterne)
  10. Das kann doch weg!: Das befreiende Gefühl, mit weniger zu leben – Fumio Sasaki (2018, 4,5 Sterne)
  11. Sorge dich nicht – lebe! – Dale Carnegie (2011, 4,5 Sterne)
  12. Kafka am Strand – Haruki Murakami (2017, 4,5 Sterne)
  13. Das wahre Buch vom südlichen Blütenland – Zhuangzi (2016, 4,5 Sterne)
  14. Bushido: Die Seele Japans – Inazo Nitobe (2011, 4,5 Sterne)
  15. Von der Kürze des Lebens – Seneca (2016, 4,5 Sterne)
  16. Von der Lust zu Leben – Epikur (2014, 4,5 Sterne)
  17. Gespräche – Konfuzius (2016, 4,5 Sterne)
  18. Von der Seelenruhe – vom glücklichen Leben – Seneca (2010, 4,5 Sterne)
  19. Jeder ist beziehungsfähig – Stefanie Stahl (2017, 4 Sterne)
  20. Karma – die Gebrauchsanleitung – Aljoscha Long & Ronald Schweppe (2011, 4 Sterne)
  21. 10 Dinge, die jeder von Buddha lernen kann – Thomas Hohensee (2019, 4 Sterne)
  22. 7 Tage grün: Grüne Smoothies und Rohkost – Franziska Schmid (2014, 4 Sterne)
  23. Immer wenn ich den Sinn des Lebens gefunden habe, ist er schon wieder woanders: Philosophie für jeden Tag – Daniel Klein (2016, 4 Sterne)
  24. Auf dem Weg mit dem Inneren Kind. Leben im Einklang mit sich selbst – Peter Bartning (2012, 4 Sterne)
  25. Die High-Carb-Diät – Dr. John A. McDougall (2015, 4 Sterne)
  26. One Week Detox: Der leichte Einstieg in ein gesünderes Leben – Erica Palmcrantz Aziz (2014, 4 Sterne)
  27. Minimalismus als Weg(weiser) zum erfüllten Leben – Jenny Meier (2017, 4 Sterne)

Welche Bücher, die Du in 2019 oder gar früher gelesen hast, möchtest Du vielleicht hier empfehlen?

60 Zitate von Seneca, dem Meister weiser Lebenskunst

Seneca war ein römischer Philosoph, Staatsmann und Schriftsteller, der etwa 1 bis 65 nach Chr. gelebt hat.

In Senecas stoischer Philosophie wird gelehrt, wie all das, was dir im Lebensalltag widerfährt, gemeistert werden kann. Du erfährst, wie du dich zu dir selbst, zu anderen und der Welt verhalten solltest. Mithilfe seiner Philosophie und Lehre kannst Du Dein Leben so gestalten, dass Du es jeden Tag neu lieben und genießen kannst. Die aufgewendete Mühe kommt als neue Energie und Freude zurück.

Seneca gilt als einer der wenigen Philosophen, dessen Lebensschwerpunkt im Praktischen lag. Seine Bücher sind mein Lehrstoff fürs Leben, seine Zitate helfen mir im Alltag.

„Wenn du dich der Natur unterwirfst, wirst du nie arm sein; wenn du dich der Meinung unterwirfst, wirst du nie reich sein.“ Seneca

„Nicht auf die Größe des Vermögens, sondern auf die des Geistes kommt es an.“ Seneca

Zwei Dinge verleihen der Seele am meisten Kraft: Vertrauen auf die Wahrheit und Vertrauen auf sich selbst.“ Seneca

„Dass wir leben, ist unzweifelhaft ein Geschenk der Götter, dass wir gut leben, ein Geschenk der Philosophie. Die Weisheit ist die Lehrerin der Seele. Die Gestaltung des Lebens selbst ist ihre Aufgabe und Kunst. Indes ist es nur das glückliche Leben, auf das sie zählt: dahin führt sie, dahin öffnet sie die Wege.“ Seneca

„Wenn du nur das tun willst, was mit Sicherheit gut ausgehen wird und von dem du die Wahrheit erkannt hast, dann wirst du in deinem Leben auf alles Handeln verzichten müssen.“ Seneca

„Der Weise ist der Meister in der Kunst, die Übel zu bändigen.“ Seneca

„Liebe die Vernunft! Diese Liebe wird dich wappnen auch gegen das Härteste.“ Seneca

„Nichts ist schwieriger für einen überlasteten Menschen, als gut zu leben.“ Seneca

„Das ist die Hauptquelle unserer Fehler, dass wir bei allen unseren Entschließungen das Leben immer nur stückweise in Betracht ziehen, niemals das Ganze.“ Seneca

„Ziehe dich in dich selbst zurück, so viel du kannst; verkehre mit denen, die dich besser machen, und verstatte solchen den Zutritt, die du besser machen kannst.“ Seneca

„Das größte aller Übel ist, aus der Zahl der Lebenden zu scheiden, ehe man stirbt.“Seneca

„Ich will dir ein Liebesmittel zeigen ohne einen Trank, ohne ein Kraut, ohne Spruch irgendeiner Zauberin: Willst du geliebt sein, so liebe.“ Seneca

„Es gibt nur eine Kette, die uns gefesselt hält, nämlich die Liebe zum Leben. Wir dürfen sie nicht von uns weisen, aber wir müssen ihren Druck mindern, damit uns unter dem Druck der Umstände nichts zurückhalte und hindere bereit zu sein, unverzüglich das zu tun, was einmal doch geschehen muss.“ Seneca

„Der Tod ist die Befreiung und das Ende von allen Übeln, über ihn gehen unsere Leiden nicht hinaus; er versetzt uns in jene Ruhe zurück, in der wir lagen, ehe wir geboren wurden.“ Seneca

„Das höchste Gut ist die Harmonie der Seele mit sich selbst.“ Seneca

„Unglücklich ist die Seele, die des Zukünftigen wegen ängstlich ist, und elend ist schon vor dem Elend, wer in Sorgen schwebt, ob das, woran er sich erfreut, ihm auch bis ans Ende verbleiben werde.“ Seneca

„Es gilt, sich von zwei Schwächen zu befreien; von der Furcht vor der Zukunft und von den Erinnerung an vergangenes Leid; das letztere berührt mich nicht mehr, das erst noch nicht.“ Seneca

„Ich halte den nicht für arm, dem das wenige, das er noch übrig hat, genügt.“ Seneca

„Es ist ein Trost für uns Menschen, dass niemand unglücklich ist außer durch eigene Schuld. Gefällt es dir, so lebe; gefällt es dir nicht, so kannst du wieder hingehen, woher du gekommen bist.“ Seneca

„Du wirst aufhören zu fürchten, wenn du aufhörst zu hoffen.“Seneca

„Es gibt keinen größeren Beweis für Geistesgröße, als wenn man sich durch nichts, was einem begegnen kann, in Aufruhr bringen lässt.“ Seneca

„Daher muß man sich durchringen zur Freiheit; diese aber erreicht man durch nichts anderes als durch Gleichgültigkeit gegen das Schicksal.“ Seneca

„Wer die Einsicht besitzt, ist auch maßvoll; wer maßvoll ist, auch gleichmütig; wer gleichmütig ist, lässt sich nicht aus der Ruhe bringen; wer sich nicht aus der Ruhe bringen lässt, ist ohne Kummer; wer ohne Kummer ist, ist glücklich: also ist der Einsichtige glücklich, und die Einsicht reicht aus für ein glückliches Leben!“ Seneca

„Aber wie der Abfall des Laubes kein schwerer Schaden ist, weil es sich wieder ersetzt, so steht es auch mit denen, welche du liebst und in denen du deines Lebens Wonne siehst: ihr Verlust kann wieder ersetzt werden, auch wenn sie nicht abermals geboren werden. Aber es werden nicht dieselben sein. Auch du wirst nicht derselbe sein. Jeder Tag, jede Stunde wendet dich.“ Seneca

„Ich will es dahin bringen, dass jeder einzelne Tag mir wie das ganze Leben erscheine. Ich bin bereit zum Aufbruch, und eben dieser Umstand verhilft mir zum Genusse des Lebens.“ Seneca

„Der größte Verlust für das Leben ist die Verzögerung: sie entzieht uns immer gleich den ersten Tag, sie raubt uns die Gegenwart, während sie Fernliegendes in Aussicht stellt. Das größte Hemmnis des Lebens ist die Erwartung, die sich an das Morgen hängt und das Heute verloren gibt. Jetzt, auf der Stelle, erfasse das Leben! Auf!“ Seneca

„Sieh den Tod als gleichgültig an. Haben wir die Furcht vor ihm überwunden, so gibt es nichts Trauriges mehr.“ Seneca

„Nichts aber kann dir für die Maßhaltung in allen Dingen so nützlich sein als ein häufiges Denken an die Kürze des Menschenlebens  und zugleich an seine Unsicherheit. Was du auch tun magst, bedenke das Ende!“ Seneca

„Wer sich hat, der kann nichts verlieren. Aber wie wenigen ist es beschieden, sich zu haben!“ Seneca

„Kein anderer ist würdig des Gottes als wer den Reichtum als gleichgütig ansieht.“ Seneca

„Wer sich mit der Armut gut zu stellen weiß, ist reich.“ Seneca

„Das beste Vermögensverhältnis ist das, welches weder bis zur Armut herabsinkt, noch weit von Armut entfernt ist.“ Seneca

„Unglücklich ist, wer vor der Zukunft Angst hat.“ Seneca

„Ganz besonders sollte man jedoch die Verdrießlichen meiden, die alles bejammern und denen jeder Anlaß hochwillkommen ist zum Lamentieren.“ Seneca

„Es gibt keinen größeren Beweis für Geistesgröße, als wenn man sich durch nichts, was einem begegnen kann, in Aufruhr bringen lässt.“ Seneca

„Allein der ist weise, dem alles gehört und es zu schützen nicht schwer fällt. Der Weise sagt daher: Das alles ist mein! So kommt es, dass er nichts begehrt, weil alles in ihm ist. So besitzt der Weise im Geiste alles.“ Seneca

„Vor nichts muss man sich mehr hüten, als dass man wie das Herdenvieh den Vorangehenden nachlaufe.“ Seneca

„Arbeite, als wenn du ewig leben würdest. Liebe, als wenn du heute sterben müßtest. “ Seneca

„Nicht auf die Größe des Vermögens, sondern auf die des Geistes kommt es an. “ Seneca

„Wandle festen Schrittes. Willst du dir alles untertan machen, so mache dich selbst der Vernunft untertan; viele wirst du lenken, wenn die Vernunft dich lenkt.“ Seneca

„Auch jetzt will ich dich darauf hinweisen, Krankheiten sind Fehler, die sich fest und dauernd eingenistet haben, wie Habsucht und Ehrgeiz; sie haben sich tief in die Seele eingesenkt und sind nachgerade zu chronischen Fehlhaltungen geworden. Auf den kürzesten Ausdruck gebracht: Krankheit (der Seele) ist die starr festgehaltene irrige Meinung, man müsse mit aller Kraft erstreben, was nur in einem sehr geringen Grade erstrebenswert ist. Oder, wenn du dies vorziehst, wollen wir so definieren: Sein Herz allzu sehr hängen an Dinge, die nur in ganz geringem Maße oder überhaupt nicht erstrebenswert sind, oder auf Dinge großen Wert legen, die nur einen bedingten oder gar keinen Wert haben.“ Seneca

„Das höchste Gut bedarf keiner Nachhilfe von außen. Es wird im Innern gepflegt, es besteht ganz aus sich selbst. Ähnlich steht es mit dem Weisen: er zieht sich in sich selbst zurück, ist mit sich allein.“ Seneca 

„Wir befinden uns in einem lang anhaltenden Heilungsprozess unserer Seele. Da übt der Umgang mit der Menge eine feindliche Wirkung aus: keiner, der uns nicht irgendeine Untugend sei es empföhle oder aufdrängte oder unbemerkt beibrächte. Ich kehre habgierig zurück, ehrgeiziger, genusssüchtiger, ja auch grausamer und unmenschlicher, weil ich unter Menschen war. Ziehe dich also in dich selbst zurück soweit wie möglich.“ Seneca

„Einer großen Seele aber ist es eigentlich, gelassen zu sein und ruhig sowie Ungerechtigkeiten und Beleidigungen aus der Höhe zu betrachten.“ Seneca

„Das Gewissen sei unser Leitstern, das Gerede der Leute kümmere uns nicht bei unserem Tun.“ Seneca

„Ich hasche nach Vergnügen; für wen? Für mich. Ich trage also Sorge für mich. Ich meide den Schwerz; für wen? Für mich. Ich trage also Sorge für mich. Wenn ich alles aus Sorge um mich tue, so steht alles andere hinter dieser Sorge für mich zurück. Diese Sorge wohnt allen Geschöpfe inne, sie wird ihnen nicht erst beigebracht, sie bringen sie mit auf die Welt. Die Natur geleitet ihre jungen Geschöpfe und stößt sie nicht von sich. Und weil der Schutz aus der Nähe der sicherste ist, so hat jeder zunächst für sich selbst Sorge zu tragen.“ Seneca

„Machst du den Dienst am Höheren zu deinem Beruf, dann darfst du rechnen auf eine Fülle von herrlichen Erkenntnissen, auf Liebe und Tugend (Weisheit) und auf Ihre Bestätigung, auf gründliche Abschaffung aller übermäßigen Leidenschaften, auf sichere Kunde über Leben und Sterben, auf diese Seelenruhe.“ Seneca 

„So hat unsere Seele ihre krankhaften Seiten, die geheilt sein wollen. Und die Muße, was gibt sie mir zu tun? Ich heile, was an mir wund ist. Ich empfehle dir die Muße, in der du wichtigere und schönere Dinge treiben sollst als die, von denen du dich getrennt hast.“ Seneca

„So sprich zu anderen, damit du, als Sprechender, es selbst hörest, so schreibe, damit du beim Schreiben es selbst auch lesest, beständig auf deine Besserung bedacht und auf Beschwichtigung der stürmischen Affekte. Richte deinen Wissenstrieb nicht auf das >Mehr< sondern auf das >Besser<.“ Seneca

„Das erste, was wir tun müssen, ist, uns selbst zu prüfen. Vor allem ist es nötig, unsere eigenen Kräfte genau abzuschätzen; denn gewöhnlich überschätzen wir unsere Kraft und kommen zu Fall.“ Seneca

„Denn stärker als alles Schicksal ist der Geist, ist die Seele. Sie selbst lenkt die Dinge und ist so die Ursache zu einem glücklichen oder unglücklichen Leben.“ Seneca

„Ins Innere habe ich alles Gute gelegt; des Glückes nicht zu bedürfen, das ist euer Glück.“ Seneca

„Bilde dir nicht ein, dass je einer glücklich sei, der vom Glück abhängt. Auf brüchigem Grunde steht, wer den Quell seiner Freude in dem hat, was von außen kommt; die Freude wird dahinschwingen, die von außen stammt. Aber was dem Inneren entquollen, das ist treu und fest und nimmt zu und verlässt uns nicht bis ans Ende.“ Seneca

„Glücklich kann derjenige genannt werden, der weder von Begierden, noch von Furcht erregt wird – wohlverstanden dank seiner vernünftigen Einsicht. Denn es gibt kein Glück, das nicht die Furchtlosigkeit zur Voraussetzung hätte.“ Seneca

„Der ist der Glücklichste und der unbedingt sichere Herr seiner selbst, der dem morgenden Tag ohne Bangen entgegensieht. Wer sagen kann: >Ich habe gelebt<, der erhebt sich täglich zu neuem Gewinn.“ Seneca

„Die Heilung der Seele aber, einmal vorgeführt, gilt für immer. Vernimm, was ich unter einer gesunden Seele verstehe: Sie ist mit sich selbst zufrieden, sie hat volles Vertrauen zu sich, sie weiß, dass alle Wünsche der Menschen, dass alle gewährten und erbetenen Wohltaten für das glückliche Leben keine Bedeutung haben.“ Seneca

„Wo ich auch bin, da gehöre ich mir selbst.“ Seneca

„Wer nach Fremden hinschielt, dem gefällt das Seinige nicht.“ Seneca

Wie könnte auch irgend jemand glücklich leben, der immer nur an sich denkt und alles seinem persönlichen Vorteil dienstbar zu machen sucht? Für einen anderen musst du leben, wenn du für dich selbst leben willst. Der Weise ist zur Hilfe für die Gemeinschaft geboren und zum allgemeinen Wohl.“ Seneca

„Wie lange ich lebe, das hängt nicht von mir ab, ob ich aber wirklich lebe, das hängt von mir ab.“ Seneca

„Vergiss die Alten nicht! Nicht nur die leben, können uns helfen, sondern auch, die gelebt haben.“ Seneca 

7 Gründe, die für ein Faltrad sprechen

Es gibt Dinge im Leben, die den Alltag bereichern sowie erleichtern können und dazu gehört meiner Meinung nach ein Faltrad.

Ein vom Grund auf anders konzipiertes Fahrrad, dass sich wegen seiner besonderen Bauart in eine handliche Form falten lässt. Der größte Unterschied liegt an der Rahmenform und den kleinen Laufrädern. Dadurch ist ein Faltrad im gefalteten Zustand kompakt, leicht und somit ideal fürs Pendeln oder Reisen. Übrigens, ein Faltrad falten dauert i. d. R. keine 30 Sekunden.

Mein Faltrad im gefalteten Zustand

Zwar ist ein Faltrad klein, sind wegen des tief liegenden Gepäckträgers besonders große Zuladungen möglich. Es gibt weiterhin robuste Gepäckträger bis 25 kg im Zubehör.

Mit meinem Faltrad transportierte ich dieses Futonbett problemlos. 🙂

Auf der Suche nach einem vielseitig einsetzbaren Fahrrad für Alltag, Einkauf und Arbeitsweg, bin ich zufällig auf das Faltrad gestoßen. Die Fahrweise war zu Beginn, wie nicht anders erwartet, ungewöhnlich, fährt sich in der Stadt aber sehr spritzig-agil und insgesamt sehr angenehm.

Seit genau zwei Jahren fahre ich ein Faltrad von Tern und bin immer noch begeistert. Ich habe mehrere Fahrräder und wenn ich mich für nur ein Fahrrad entscheiden müsste, dann wäre es ein Faltrad.

1. Kostenlose und problemlose Mitnahme im Bus und in der Bahn

Das Faltrad ist Dein Gepäck. Du benötigst deshalb kein Fahrradticket und bist nicht an einen Zug gebunden.  Ich habe mein Faltrad schon mehrmals sogar direkt an meinem Platz abgestellt, um mir wegen eines möglichen Diebstahls keine Gedanken zu machen. 

2. Vielseitig einsetzbar im Alltag

Mit einem Gepäckträger sowie mehreren Taschen ausgestattet, ideal für Einkauf und sogar Radreisen. Du kannst unterwegs entscheiden, ob ein Teil der Strecke mit den öffentlichen Verkehrsmittel gereist wird. Auch im Alltag, wenn das Wetter umschlägt oder Du keine Kraft und Lust mehr für die restliche Strecke hast, besteht diese Flexibilität.

3. Einfach und schnell faltbar

Du möchtest im Wohnraum, im Restaurant oder im Hotelzimmer abstellen, um vor Wetter oder Diebstahl zu schützen? Kein Problem! Ganz praktisch erweist es sich ebenfalls, wenn Du ein Fahrradschloss vergessen hast. Wie mit einem Koffer durch ein Geschäft gehen zu können und sich keine Sorgen zu machen, bringt weitere Unabhängigkeit. 

4. Kompakte Größe und wenig Gewicht

Angenehm tragbar (gefaltet oder nicht gefaltet) am Körper, besonders auf Treppenstufen oder im Treppenhaus. Da das Tragen mit nur einer Hand möglich ist, bleibt die freie Hand für Dein weiteres Gepäck.

5. Problemlose Mitnahme im Auto oder einem Taxi

Selbst in einem kleinen Kofferraum ist noch ausreichend Platz, somit ist eine Mitnahme meistens möglich und Du hast das Faltrad immer bei Dir. Am Urlaubsort kannst Du das eigene Fahrrad verwenden um die Gegend zu erkunden. Du kannst nicht nur viel Spaß beim Radfahren haben sondern viel mehr am Urlaubsort entdecken. 

6. Spart Zeit und Geld

Wenn Du Dein Auto irgendwo in der Nähe des Ziels abstellst, um Stau, Parkplatzsuche und Parktickets zu vermeiden, kannst Du die restliche Fahrt entspannt mit dem Faltrad absolvieren.

7. Du tust öfter etwas für Deine Gesundheit

Dank des vielfältigen und oftmaligen Einsatzes erhöhst Du den Fitnesslevel, stärkst Deine Gesundheit und schonst dabei die Umwelt.

Nachteile?

Für mich einziger nennenswerter Nachteil, mit einem Faltrad nicht sehr sportlich und schnell unterwegs sein zu können wie mit einem Rennrad.

Mein Faltrad begleitet mich stets im Alltag und bei fast jedem Wetter. 🙂

Mit Spikereifen ist eine Fahrt bei Schnee und Glatteis möglich, wie das Bild beweist und es hat sogar viel Spaß gemacht. 🙂

Wenn Du mehr wissen möchtest oder eine Beratung bei der Wahl eines Faltrads wünschst, schreibe ein Kommentar oder kontaktiere mich. Ich helfe Dir gerne weiter.

Einfach mal offline sein – Minimalismus-Tipp zur Weihnachtszeit

Wie jedes Jahr freuen wir uns auf die besinnlichen Festtage und die Zeit mit unseren Liebsten. Die mittlerweile unverzichtbare Technik und das Internet sind allerdings sehr präsent in unserem Alltag und in Form des Smartphones immer dabei.

Ich habe mir daher vorgenommen, ein zweiwöchiges Digitalfasten auszuprobieren. Spätestens nach dem Verlassen des Zugs und der Ankunft in Oberfranken, wo ich die Weihnachtsferien bei meiner Schwester mit ihrer Familie verbringe, wird das Smartphone ausgeschaltet. Das Notebook möchte ich gelegentlich offline nutzen, um Gedanken und Ideen festzuhalten.

Meine volle Aufmerksamkeit werde ich den Menschen widmen und natürlich der Natur, wo wir planen täglich unterwegs zu sein. Es wird nicht wichtig sein zwischendurch zu erfahren, ob eine Mail eingegangen ist. Wahrscheinlich wird es einzig den Moment geben, in dem ich Freunden und Verwandtschaft Weihnachtsgrüße sende oder einen guten Rutsch wünsche. Dann möchte ich aber wieder in die spannende Offline-Welt zurückkehren. Daher empfehle ich Dir, auf Qualität statt Quantität zu setzen.

Durch Reduzierung des Kommunikationslevels findest Du heraus, dass wir einen Großteil der Informationen im Alltag gar nicht benötigen. Schon mit Deaktivierung des Datenempfangs oder der Benachrichtigungen kann die Ablenkung und Reizüberflutung deutlich reduziert werden. Probiere es aus und teile gerne – nach dem Digitalfasten – Deine Erfahrung mit mir.

Diesen Beitrag habe ich auch auf einfachbewusst.de von Christof Herrmann veröffentlich, wo weitere 13 BloggerInnen berichtet haben, wie man achtsam, minimalistisch und stressfrei durch die Weihnachtszeit kommt. Es sind ganz unterschiedliche Texte mit zahlreichen Tipps zum Umsetzen zusammengekommen.

Das Abc des Minimalismus

Inspiriert von dem Autor und Minimalismus-Blogger Christof Herrmann folgt hier mein persönliches Abc des Minimalismus. Es ist gleichzeitig der erste Beitrag in diesem Blog.

Authentische Lebensweise ermöglicht Dir, hinter Deinen Entscheidungen zu stehen. Wofür auch immer Du Dich entscheidest, es sollte aus Deinem Herzen kommen.

Bescheidene Lebensführung kann dafür sorgen, dass Du nicht (mehr) über Deine Verhältnisse lebst.

Charakterstarke Persönlichkeit hilft bei Widrigkeiten und bekräftigt Dich in Deinen Entscheidungen – beispielsweise vegan zu leben.

Durchblick statt Chaos. Bringe Ordnung in Deinen Haushalt und Du wirst nur noch selten etwas suchen, denn Du besitzt nur noch das, was Du benötigst und Dir Freude bereitet.

Entschleunigung beugt Erschöpfung und gar Burn-out vor. Etwas mehr Ruhe und Auszeit, egal ob von der Arbeit oder den alltäglichen Pflichten, wird Dir guttun.

Fahrrad fahren ermöglicht Dir, Dein Auto stehen zu lassen oder ganz darauf zu verzichten. So bewegst Du Dich mehr im Alltag, schonst die Umwelt und reduzierst Deine monatlichen Ausgaben.

Gerechtigkeit statt Tierleid. Jedes Lebewesen auf dieser Welt steht dem Menschen gleich. Dies unterstützt Du schon mit einer rein pflanzlichen Ernährung.

Haben oder Sein. Unsere Gesellschaft ist von (immer mehr) Haben bestimmt und der Mensch verliert sich darin. Mit Sein definierst Du Dich nicht über Deinen Besitz, sondern darüber, was Du bist. Mehr erleben statt horten, bei sich sein und damit den eigenen Wesenskern gedeihen lassen.

Immer mehr besitzen, sorgt nicht für mehr Lebensfreude. Mit einer bewussten und minimalistischen Lebensweise kannst Du mehr Freiheit erlangen, weil Du Dich im Verzicht übst und immer weniger benötigst.

Jetzt und nicht gestern oder morgen. Mit mehr Blick auf die Gegenwart reduziert sich die Sorge um die Zukunft und die Vergangenheit kann besser losgelassen werden.

Konzentration und Klarheit im Kopf, durch Achtsamkeit und Bewusstsein im Alltag, statt Ablenkung durch Multitasking oder ein Smartphone.

Liebe Dein Leben und sei dankbar für all das, was Du bist und hast.

Minimalismus statt Konsumismus. Übe Dich im Verzicht, setze auf lang anhaltende Lebensfreude und eine genügsame Lebensweise.

Nachhaltige Lebensweise wird schon mit kleinen Schritten erreicht und hat einen hohen Beitrag für die (Um)welt. Warte nicht bis morgen!

Original oder vom Mainstream geleitet. Bleibe Dir treu, mit Deiner Lebensweise, die Deine Herzensangelegenheit ist und bleiben sollte.

Platzprobleme? Miste aus und bringe Ordnung in Dein Leben.

Querdenker – Minimalisten folgen nicht der Masse und zeigen neue Perspektiven sowie Möglichkeiten.

Reich durch Verzicht. Diese Lebenserfahrung wird Dir niemand nehmen können, denn Du hast weniger Sorgen um Deine Zukunft.

Selbstgenügsamkeit – das Glück aus dem Genügen an sich selbst, aus der Reduzierung der äußeren Bedürfnisse, aus Bescheidenheit und Verzicht auf Luxus und Prunksucht.

Tausche viel gegen wenig.

Unmengen an Ballast wirst Du los, wenn Du loslegst.

Weniger ist besser, durch bewusste Anschaffung von hochwertigen und möglichst langlebigen Gegenständen.

X Menschen auf der Welt hungern, aber wir leben im Überfluss.

Yoga im Alltag – Du findest mehr Ruhe und Besinnung mit der Meditation.

Zero Waste – Du kannst weniger Müll produzieren, z. B. indem Du mit Bedacht einkaufst und vorhandene Gegenstände möglichst lange verwendest.