7 Gründe, die für ein Faltrad sprechen

Es gibt Dinge im Leben, die den Alltag bereichern sowie erleichtern können und dazu gehört meiner Meinung nach ein Faltrad.

Ein vom Grund auf komplett anders konzipiertes Fahrrad, dass sich wegen seiner besonderen Art in eine handliche Form falten lässt. Der größte Unterschied liegt an der Rahmenform und den deutlich kleineren Laufrädern. Dadurch ist ein Faltrad im gefalteten Zustand kompakt, leicht und somit ideal fürs Pendeln oder Reisen. Übrigens, ein Faltrad falten dauert i. d. R. keine 30 Sekunden.

Mein Brompton im gefalteten Zustand

Zwar ist ein Faltrad klein, sind wegen des tief liegenden Gepäckträgers besonders große Zuladungen möglich. Es gibt weiterhin robuste Gepäckträger bis 25 kg im Zubehör.

Mit meinem Faltrad transportierte ich dieses Futonbett problemlos und es machte sogar Spaß. 🙂

Auf der Suche nach einem vielseitig einsetzbaren Fahrrad für Alltag, Einkauf und Arbeitsweg, bin ich zufällig auf das Faltrad gestoßen. Die Fahrweise war zu Beginn, wie nicht anders erwartet, außergewöhnlich, fährt sich in der Stadt aber sehr spritzig-agil und insgesamt angenehm.

Seit genau zwei Jahren fahre ich ein Faltrad von Tern und bin immer noch begeistert. Ich habe mehrere Fahrräder und wenn ich mich für nur ein Fahrrad entscheiden müsste, dann wäre es dieses Faltrad.

1. Kostenlose und problemlose Mitnahme im Bus und in der Bahn

Dein Faltrad ist Dein Gepäck und bist wegen eines Fahrradtickets nicht an einen Zug gebunden.

2. Vielseitig einsetzbar im Alltag

Trotz dieser Rahmenform, mit einem Gepäckträger sowie mehreren Taschen ideal für Einkauf und sogar Radreisen.

3. Einfach und schnell faltbar

Kann im Wohnraum, im Restaurant oder im Hotelzimmer abgestellt werden, zum Schutz vor Wetter und Diebstahl.

4. Kompakte Größe und wenig Gewicht

Angenehm tragbar (gefaltet oder nicht gefaltet) am Körper, besonders auf Treppenstufen oder im Treppenhaus.

5. Problemlose Mitnahme im Auto oder einem Taxi

Selbst in einem kleinen Kofferraum ist ausreichend Platz, somit ist eine Mitnahme meistens möglich und Du hast das Faltrad immer bei Dir als es irgendwo stehen zu lassen.

6. Spart Zeit und Geld

Wenn das Auto irgendwo in der Nähe des Ziels abgestellt wird, um Stau, Parkplatzsuche und Parktickets zu umgehen, wird die restliche Fahrt entspannt mit dem Faltrad absolviert.

7. Du tust öfter etwas für Deine Gesundheit

Dank des vielfältigen und oftmaligen Einsatzes erhöhst Du den Fitnesslevel, stärkst Deine Gesundheit und schonst dabei die Umwelt.

Einziger nennenswerter Nachteil, mit einem Faltrad nicht sehr sportlich und schnell unterwegs sein zu können wie mit einem Cross- oder Rennrad.

Mein Freund das Faltrad begleitet mich stets im Alltag und bei fast jedem Wetter. 🙂

Mit Spikereifen ist eine Fahrt bei Schnee und Glatteis möglich und auch hier hat sich das Faltrad bisher sehr bewährt.

Wenn Du mehr wissen möchtest oder eine Beratung bei der Wahl eines Faltrads wünschst, schreibe ein Kommentar oder kontaktiere mich. Ich helfe Dir gerne weiter.

Einfach mal offline sein – Minimalismus-Tipp zur Weihnachtszeit

Wie jedes Jahr freuen wir uns auf die besinnlichen Festtage und die Zeit mit unseren Liebsten. Die mittlerweile unverzichtbare Technik und das Internet sind allerdings sehr präsent in unserem Alltag und in Form des Smartphones immer dabei.

Ich habe mir daher vorgenommen, ein zweiwöchiges Digitalfasten auszuprobieren. Spätestens nach dem Verlassen des Zugs und der Ankunft in Oberfranken, wo ich die Weihnachtsferien bei meiner Schwester mit ihrer Familie verbringe, wird das Smartphone ausgeschaltet. Das Notebook möchte ich gelegentlich offline nutzen, um Gedanken und Ideen festzuhalten.

Meine volle Aufmerksamkeit werde ich den Menschen widmen und natürlich der Natur, wo wir planen täglich unterwegs zu sein. Es wird nicht wichtig sein zwischendurch zu erfahren, ob eine Mail eingegangen ist. Wahrscheinlich wird es einzig den Moment geben, in dem ich Freunden und Verwandtschaft Weihnachtsgrüße sende oder einen guten Rutsch wünsche. Dann möchte ich aber wieder in die spannende Offline-Welt zurückkehren. Daher empfehle ich Dir, auf Qualität statt Quantität zu setzen.

Durch Reduzierung des Kommunikationslevels findest Du heraus, dass wir einen Großteil der Informationen im Alltag gar nicht benötigen. Schon mit Deaktivierung des Datenempfangs oder der Benachrichtigungen kann die Ablenkung und Reizüberflutung deutlich reduziert werden. Probiere es aus und teile gerne – nach dem Digitalfasten – Deine Erfahrung mit mir.

Diesen Beitrag habe ich auch auf einfachbewusst.de von Christof Herrmann veröffentlich, wo weitere 13 BloggerInnen berichtet haben, wie man achtsam, minimalistisch und stressfrei durch die Weihnachtszeit kommt. Es sind ganz unterschiedliche Texte mit zahlreichen Tipps zum Umsetzen zusammengekommen.

Das Abc des Minimalismus

Inspiriert von dem Autor und Minimalismus-Blogger Christof Herrmann folgt hier mein persönliches Abc des Minimalismus. Es ist gleichzeitig der erste Beitrag in diesem Blog.

Authentische Lebensweise ermöglicht Dir, hinter Deinen Entscheidungen zu stehen. Wofür auch immer Du Dich entscheidest, es sollte aus Deinem Herzen kommen.

Bescheidene Lebensführung kann dafür sorgen, dass Du nicht (mehr) über Deine Verhältnisse lebst.

Charakterstarke Persönlichkeit hilft bei Widrigkeiten und bekräftigt Dich in Deinen Entscheidungen – beispielsweise vegan zu leben.

Durchblick statt Chaos. Bringe Ordnung in Deinen Haushalt und Du wirst nur noch selten etwas suchen, denn Du besitzt nur noch das, was Du benötigst und Dir Freude bereitet.

Entschleunigung beugt Erschöpfung und gar Burn-out vor. Etwas mehr Ruhe und Auszeit, egal ob von der Arbeit oder den alltäglichen Pflichten, wird Dir guttun.

Fahrrad fahren ermöglicht Dir, Dein Auto stehen zu lassen oder ganz darauf zu verzichten. So bewegst Du Dich mehr im Alltag, schonst die Umwelt und reduzierst Deine monatlichen Ausgaben.

Gerechtigkeit statt Tierleid. Jedes Lebewesen auf dieser Welt steht dem Menschen gleich. Dies unterstützt Du schon mit einer rein pflanzlichen Ernährung.

Haben oder Sein. Unsere Gesellschaft ist von (immer mehr) Haben bestimmt und der Mensch verliert sich darin. Mit Sein definierst Du Dich nicht über Deinen Besitz, sondern darüber, was Du bist. Mehr erleben statt horten, bei sich sein und damit den eigenen Wesenskern gedeihen lassen.

Immer mehr besitzen, sorgt nicht für mehr Lebensfreude. Mit einer bewussten und minimalistischen Lebensweise kannst Du mehr Freiheit erlangen, weil Du Dich im Verzicht übst und immer weniger benötigst.

Jetzt und nicht gestern oder morgen. Mit mehr Blick auf die Gegenwart reduziert sich die Sorge um die Zukunft und die Vergangenheit kann besser losgelassen werden.

Konzentration und Klarheit im Kopf, durch Achtsamkeit und Bewusstsein im Alltag, statt Ablenkung durch Multitasking oder ein Smartphone.

Liebe Dein Leben und sei dankbar für all das, was Du bist und hast.

Minimalismus statt Konsumismus. Übe Dich im Verzicht, setze auf lang anhaltende Lebensfreude und eine genügsame Lebensweise.

Nachhaltige Lebensweise wird schon mit kleinen Schritten erreicht und hat einen hohen Beitrag für die (Um)welt. Warte nicht bis morgen!

Original oder vom Mainstream geleitet. Bleibe Dir treu, mit Deiner Lebensweise, die Deine Herzensangelegenheit ist und bleiben sollte.

Platzprobleme? Miste aus und bringe Ordnung in Dein Leben.

Querdenker – Minimalisten folgen nicht der Masse und zeigen neue Perspektiven sowie Möglichkeiten.

Reich durch Verzicht. Diese Lebenserfahrung wird Dir niemand nehmen können, denn Du hast weniger Sorgen um Deine Zukunft.

Selbstgenügsamkeit – das Glück aus dem Genügen an sich selbst, aus der Reduzierung der äußeren Bedürfnisse, aus Bescheidenheit und Verzicht auf Luxus und Prunksucht.

Tausche viel gegen wenig.

Unmengen an Ballast wirst Du los, wenn Du loslegst.

Weniger ist besser, durch bewusste Anschaffung von hochwertigen und möglichst langlebigen Gegenständen.

X Menschen auf der Welt hungern, aber wir leben im Überfluss.

Yoga im Alltag – Du findest mehr Ruhe und Besinnung mit der Meditation.

Zero Waste – Du kannst weniger Müll produzieren, z. B. indem Du mit Bedacht einkaufst und vorhandene Gegenstände möglichst lange verwendest.